KI-Plattform für den Bund | Dr. Alfred Kranstedt (ITZBund)
Auf dem Kongress Digitaler Staat 2026 spricht Dr. Alfred Kranstedt, Direktor des ITZBund, über die KI-Plattform des Bundes KIPITZ und ihre strategische Rolle für die Bundesverwaltung. Kranstedt erklärt, wie das ITZBund einen Vendor Lock-in vermeidet: Die Plattform integriert flexibel verschiedene Sprachmodelle, setzt überwiegend auf Open-Source-Lösungen und ermöglicht so langfristige Unabhängigkeit bei stabilen Betriebskosten.
Das ITZBund nutzt KI bereits breit, von Softwareentwicklung über Risikoanalysen bis hin zum Rechenzentrumsbetrieb. Eine hausweite Initiative treibt zusätzliche Anwendungsfälle voran und verankert KI systematisch in den Wertschöpfungsprozessen.
Bei sensiblen Daten setzt das ITZBund konsequent auf Verarbeitung in eigenen Rechenzentren und strikte Governance-Regeln. Gleichzeitig verhindert die Plattformstrategie Insellösungen: Behörden entwickeln individuelle Anwendungen, die auf gemeinsamen Standards basieren und bundesweit nachgenutzt werden können.
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