Eine schriftliche Anmeldung ist Voraussetzung zur Teilnahme. Bitte nutzen Sie dazu das Online-Formular. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich per Email an praxisseminare(at)behoerdenspiegel.de, per Fax an 0228/970 97-78 oder per Post an Behörden Spiegel, Friedrich-Ebert-Allee 57, 53113 Bonn anzumelden. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie nach kurzer Eingangsprüfung eine Anmeldebestätigung per E-Mail mit ausführlichen Informationen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Zusagen erfolgen deswegen in der Reihenfolge der Anmeldungen. Sollte die Veranstaltung bereits ausgebucht sein, werden Sie ebenfalls umgehend informiert.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr stellen wir kurz vor Beginn des Seminars postalisch in Rechnung. In der Teilnehmergebühr ist ein Abonnement der Fachzeitschrift Behörden Spiegel sowie der Newsletter, die Sie über die Fortentwicklung der Tagungsinhalte kontinuierlich informieren, enthalten. Die Zusendung dieser erweiterten Tagungsunterlagen endet nach einem Jahr (keine kostenpflichtige Verlängerung). Widerspruch ist hierzu jederzeit formlos möglich.

Stornierung/Umbuchung/Vertretung

Bei Stornierung oder Umbuchung der Anmeldung bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr erhoben. Danach oder bei Nichtteilnahme wird die gesamte Gebühr berechnet. Selbstverständlich ist eine Vertretung der angemeldeten Teilnehmerin/des angemeldeten Teilnehmers kostenfrei möglich. Informieren Sie uns bitte schriftlich.

April

Obwohl der Staat für seine Verwaltung jährlich Milliarden in IT und IT-nahe Dienstleistungen investiert, kommt das Thema Digitalisierung kaum in der Breite bei den Führungskräften an. Führungskräfte „fremdeln“ vielfach noch mit dem Digitalisierungsthema, so dass sie insgesamt weit von einem „Digital Mindset“ entfernt sind.  Derweil schreitet die Digitalisierung in der Verwaltung weiter, mehr oder weniger ungesteuert, voran, so dass sich die Anforderungen an die Führungskräfte verändern, vielfach erhöhen. Ergebnisse aus der Forschung zeigen u.a., dass insbesondere von der Kommunikation der Führungskräfte der Erfolg von Digitalisierungsprojekten abhängt und dass sich in digitalisierten Strukturen die klassischen Führungsrollen verändern. Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich, wer Führen über Distanz beherrscht ist eindeutig im Vorteil. Denn trotz zunehmender Kontrollmöglichkeiten durch Digitalisierung nehmen die Unsicherheiten für Führungskräfte zu. Nicht zuletzt verändert sich die alltägliche Führung in und zwischen den Behörden mit der Digitalisierung.
Ab 2023 sind Bund, Länder und Kommunen verpflichtet, ihre Verwaltungsdienstleistungen auch online anzubieten. Die Rechtsgrundlagen des Onlinezugangsgesetzes (OZG), der E-Government-Gesetze (EGovG) des Bundes und der Länder sowie ihre praktischen Auswirkungen auf die öffentliche Verwaltung werden in diesem Webinar im Überblick dargestellt. Neben OZG und EGovG muss auch die haushaltsrechtliche Verpflichtung zu wirtschaftlicher Arbeit mitgedacht werden. Ein möglicher Widerspruch zwischen diesen Anforderungen wird im Webinar thematisiert. Abgerundet wird es mit einem kurzen Exkurs zu technischen Lösungsmöglichkeiten und Aspekten der Personalqualifikation.
Viele Behörden stehen derzeit vor der Aufgabe, den Zugang von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus mobilen Umgebungen (zum Beispiel aus dem Home-Office) sicher und effizient zu gestalten. Das ist zum einen eine technische Herausforderung, muss zugleich auch organisatorisch und personell betrachtet werden. Im Grunde genügt ein belastbarer Zugang über virtuelle private Netzwerke (VPN), was aber kurzfristig nicht in ausreichendem Maße gestaltbar ist. Mit Microsoft Teams und Microsoft SharePoint stehen den Behörden Cloudlösungen für “Collaboration” zur Verfügung, die sie jetzt schnell nutzen können. Dazu gibt das Webinar einen Überblick.
Seit 23.09.2020 müssen Websites öffentlicher Stellen laut der EU-Richtlinie 2016/2102 barrierefrei sein. Zudem müssen sie eine Erklärung zur Barrierefreiheit besitzen und über einen Feedback-Mechanismus verfügen. Die Richtlinie begründet zudem ein Durchsetzungsverfahren, wenn Barrieren gemeldet werden und für den Bund und die Länder Überwachungs- und Berichtspflichten. Ziel dieses Webinar ist es, die EU-Richtlinie verständlich zu erläutern, so dass öffentliche Stellen ihr Vorgehen planen können, um die Vorgaben zu erfüllen. Das Webinar richtet sich an Verantwortliche in den Bereichen Informationstechnik und Öffentlichkeitsarbeit sowie Praktiker, die die Website ihrer Verwaltung betreuen. Vorkenntnisse werden nicht benötigt.
Die Nutzung digitaler Technologien und Künstlicher Intelligenz in Verwaltung und Unternehmen nimmt weiter stark zu. Algorithmen, Daten und Information bestimmen den Arbeitsalltag und die Geschäftsprozesse. Bei der Anwendung und der zukünftigen Ausrichtung stellen sich zunehmend ethische Fragen. Das Seminar bietet einen Überblick über die Grundlagen der digitalen Ethik einschließlich der verfassungsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Anforderungen. Anhand von Beispielen und aktuellen Fragestellungen wird der derzeitige Stand der Diskussion und Rechtslage veranschaulicht.
Aus zahlreichen empirischen Untersuchungen ist bekannt, dass die Einführung von E-Akte-Systemen in vielerlei Hinsicht eine Mammut-Aufgabe ist. Vor allem ist zu beobachten, das es langwierige Prozesse sein können, die nicht selten zu unbeabsichtigten Veränderungen führen – beispielweise: nicht immer ausreichende Akzeptanz bei den Beschäftigten bis hin zur „aktiven“ Verweigerung der neuen elektronischen Systeme; geringe Nutzerquote nach Umsetzung der elektronischen Systeme und immer noch viel Papierverwaltung; schwierige Kommunikation zwischen IT-Experten und Verwaltungsfachleuten sowie zwischen Hauptnutzern und Führungskräften. Die Folgen sind, dass Modernisierungspotenziale ungenutzt bleiben und Effizienz sowie Arbeitszufriedenheit abnehmen. Verein-facht formuliert: E-Akte ist eben am allerwenigstens eine technische Veranstaltung, sondern ein komplexer Veränderungsprozess, der entsprechend zu managen ist.

Ein sensibler Umgang mit personenbezogenen Daten und eine aktive Mitgestaltung des innerbetrieblichen Datenschutzes setzen grundlegende Kenntnisse zum Datenschutz, den Begrifflichkeiten und Anforderungen voraus. Auch im Kontakt mit Betroffenen sollte ein allgemeines Grundwissen zur Verfügung stehen, um deren Anfragen überzeugend entgegenzunehmen.

Im Rahmen des Webinars werden die Grundlagen des Datenschutzes vorgestellt und anhand anschaulicher Beispiele erörtert und diskutiert. Hierdurch wird bei den Teilnehmenden ein tieferes Verständnis für die jeweiligen organisatorischen und technischen Vorgaben in ihrem Arbeitsumfeld aufgebaut. Die historische Herleitung des Datenschutzes erlaubt außerdem einen spannenden Diskurs zu aktuellen Streitfragen zu Datenökonomie und -Souveränität.

Block 1: Ziele und Entwicklung des Datenschutzes (90 Minuten):

– Ziele des Datenschutzes
– Historische Ableitung Datenschutz
– Daten: Öl des 21. Jahrhundert
– Der Weg zu DSGVO

Block 2: Anforderungen und Maßnahmen (90 Minuten)

– Grundbegriffe
– Datenschutz und Informationssicherheit
– Rechte Betroffener Personen
– Technischer und organisatorischer Datenschutz

Ein sensibler Umgang mit personenbezogenen Daten und eine aktive Mitgestaltung des innerbetrieblichen Datenschutzes setzen grundlegende Kenntnisse zum Datenschutz, den Begrifflichkeiten und Anforderungen voraus. Auch im Kontakt mit Betroffenen sollte ein allgemeines Grundwissen zur Verfügung stehen, um deren Anfragen überzeugend entgegenzunehmen.

Im Rahmen des Webinars werden die Grundlagen des Datenschutzes vorgestellt und anhand anschaulicher Beispiele erörtert und diskutiert. Hierdurch wird bei den Teilnehmenden ein tieferes Verständnis für die jeweiligen organisatorischen und technischen Vorgaben in ihrem Arbeitsumfeld aufgebaut. Die historische Herleitung des Datenschutzes erlaubt außerdem einen spannenden Diskurs zu aktuellen Streitfragen zu Datenökonomie und -Souveränität.

Block 1: Ziele und Entwicklung des Datenschutzes (90 Minuten):

– Ziele des Datenschutzes
– Historische Ableitung Datenschutz
– Daten: Öl des 21. Jahrhundert
– Der Weg zu DSGVO

Block 2: Anforderungen und Maßnahmen (90 Minuten)

– Grundbegriffe
– Datenschutz und Informationssicherheit
– Rechte Betroffener Personen
– Technischer und organisatorischer Datenschutz

Welche Methoden werden wann und wie angewandt?

Für Innovationen gibt es keine Einheitslösungen. In der Praxis existieren vielfältige Ansätze und Methoden, die je nach Einsatzzweck, Phase des Projektes oder Bedürfnisse der Organisation variieren. Diese Webinar-Reihe verschafft Ihnen einen Überblick über die diversen Arbeitsweisen und gibt Ihnen konkrete Tools an die Hand, um diese im Berufsalltag selbst anzuwenden. Ziel des Webinars ist es, Ihnen verschiedene Bereiche der Innovationsmethodik nahezubringen und anhand praktischer Beispiele erfahrbar zu machen.

Microsoft Word ist der Standard für Textverarbeitung. Teilnehmende dieses Webinars lernen Schritt für Schritt grundlegende Funktionen des wichtigen Programmes kennen. Viele praktische Übungen runden das Webinar ab und zeigen die Einsatzmöglichkeiten von Word auf.

Mai

Homeoffice, mobiles Arbeiten und die virtuelle Zusammenarbeit haben in Zeiten der jetzigen Krise eine neue Dimension erreicht. Dabei bietet das Arbeiten im Homeoffice durchaus Herausforderungen. Im Webinar werden wir folgende Fragen besprechen: Wie strukturiere ich meine Arbeitszeit, wie organisiere ich mich selbst, wie arbeite ich effektiv im Team trotz Distanz, wie achte ich auf meinen Energiehaushalt?
“Frisst” IT menschliche Kompetenzen?
Wirkungen jeweiliger Spielarten von Digitalisierung sind in der öffentlichen Verwaltung unübersehbar. Arbeitsprozesse verändern sich in zeitlicher, inhaltlicher, organisatorischer und örtlicher Hinsicht. Dieser Wandel wird nicht durch IT allein bewirkt, sondern geht auch mit neuen Vorstellungen von Arbeit einher, die dann wiederum mit IT ermöglicht werden. Konkret zu nennen sind beispielsweise vernetzte Formen der Arbeit, kombiniert mit einem räumlich entgrenzten Arbeiten sowie ein erhöhter Grad der Standardisierung und Automatisierung. Bisher ist es so, dass zwar einfache menschliche Tätigkeiten vielfach wegfallen, aber im Regelfall komplexe und analytische Tätigkeiten zunehmen –  und damit auch die fachlichen wie sozialen Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Es kommt teilweise zu einer massiven Kompetenzverschiebung durch Tätigkeitsänderung und vor allem auch neuartigen Kompetenzanforderungen. Es geht also deutlich über die Bedienfähigkeit von IT hinaus und zwar für Führungskräfte wie für Mitarbeiter.

Mit der Innovationsmethode Design Thinking hin zu agiler Serviceorientierung

Design Thinking ist eine neue Methode, die bereits von vielen Unternehmen angewandt wird, um bei komplexen Problemen schnell zu innovativen Lösungen zu kommen, und zwar spielerisch, lösungsoffen, adressatenorientiert. In der öffentlichen Verwaltung kann Design Thinking z.B. bei der Strategieentwicklung, der Weiterentwicklung von Dienstleistungen oder zur Einführung von Organisationsentwicklungsprozessen eingesetzt werden. Die Methode ermöglicht die aktive Einbindung aller Beteiligten und damit einhergehend eine hohe Umsetzungsorientierung und Akzeptanz für Neuerungen. Design Thinking Prozesse richten sich eng an den Bedürfnissen späterer Nutzer, wissenschaftlicher Expertise sowie dem aktuellen Stand der Informationstechnik aus, um erfolgreiche Innovationen zu entwickeln.

Viele öffentliche Organisationen sind froh, dass sie ihre Digitalisierungsstrategie erfolgreich erstellt haben. Nun geht es darum, die angedachten agilen und neuen Themen in die Praxis umzusetzen und neue Abläufe, Projektstrukturen und die neue Kultur zu leben. Eine digitale Kultur entsteht nicht auf dem Papier, sondern durch Erfahrungen und ein Erleben. Mit Bottum-Up-Beteiligung steigen das Vertrauen und die Bindung. Veränderungen werden stärker akzeptiert und es entsteht eine Wir-Kultur!

Dieses Webinar beschäftigt sich mit der dauerhaften agilen Implementierung und dem erleben der Digitalisierung. Ein individuelles Digitalisierungs-Mindset und eine digitale Roadmap werden gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeitet.

Welches Wissen ist sicherungswürdig?

Durch Pensionierung bzw. altersbedingen Ausstieg droht ein erheblicher Wissensverlust in der öffentlichen Verwaltung, der sich an vielen Stellen schon heute bemerkbar macht. Damit stellt sich die Frage, wie Wissen zukünftig erhalten werden kann und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um das für die öffentliche Aufgabenerledigung erforderliche (Experten-)Wissen in der Organisation zu behalten und auszubauen. Allerdings: Mit einer bloßen Sicherung von „bestehendem“ Wissen ist es nicht getan, da sich öffentliche Aufgaben selbst und ihr dazu-gehöriger Vollzug ändern. Daher ist der Aspekt der Wissenssicherung nicht als isoliertes Phänomen aufzugreifen, denn weitere Aspekte sind von Bedeutung für die künftige Verwaltungsarbeit: Beispielsweise der durch gesellschaftlichen Wandel induzierte Aufgabenwandel mit und ohne Gesetzesänderung sowie die IT-Durchdringung (Digitalisierung) der Verwaltung.

Die bekanntesten Tools im Vergleich mit Fokus IT-Sicherheit und Datenschutz

Videokonferenzen sind mittlerweile fester Bestandteil des behördlichen Arbeitsalltags. Doch welche Videokonferenztools sind dafür am besten geeignet – und welche am sichersten? Sie suchen eine Orientierungshilfe bei der Entscheidung, mit welchen Tools Sie zukünftig arbeiten möchten? In diesem Webinar erhalten Sie Informationen, die bei der Auswahl unterstützen werden.

PDF-Dateien lassen sich mit verschiedensten Fachanwendungen und auch über einen Scanner erzeugen. Viele dieser PDFs entsprechen nicht annähernd den Grunderfordernisse nach der Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV). Behörden sind auf Grund verschiedenster Gesetze verpflichtet, PDFs zur Veröffentlichung barrierefrei zu erstellen.

In diesem Webinar erlernen die Teilnehmenden, wie gut strukturiere Ausgangsdokumente gefertigt werden, die Grundvoraussetzung für Umwandlung in nahezu barrierefreie PDF-Dokumente sind. Die strukturiere Ausgangsdokumente werden mit MS-Office erstellt, überprüft und in PDFs umgewandelt. Mit dem aktuellen Adobe Reader werden mögliche Tests auf barrierefreie Aspekte vorgenommen. Zusätzliche Möglichkeiten von Adobe Acrobat Professional werden demonstriert.

Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse in Behörden verändert die Arbeitsweise grundlegend und verlangt Wissen über neue Abläufe und auch technische Zusammenhänge. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Behörden empfinden das als positiv und freuen sich auf den Wandel. Andere haben mit den neuen Themen aber ihre Probleme, die oftmals aus Ängsten entstehen. Fragen wie “Kann ich das?”, “Wie geht das?” oder “Bin ich dafür geeignet?” kreisen durch die Köpfe.

In diesem Webinar werden deshalb nicht nur die Gesetze, Technologien und Organisationsfragen behandelt. In einer kurzweiligen Gesamtschau geht es auch über den absehbaren Wandel, die Auswirkungen auf Zusammenarbeit und ergonomische Belastungen sowie Motivationsfragen. Auch die Diskussion von Aufwand und Nutzen der Digitalisierungsbemühungen wird einbezogen.

Für diesen Kurs werden fortgeschrittene IT-(Sicherheits)Anwenderkenntnisse vorausgesetzt.

Anforderungen an IT-Sicherheit sind im stetigen Wandel. Neue Schadsoftware, nahende Supportenden sowie vorzunehmende Aktualisierungen in der Hard- und Software erschweren das Erreichen oder Halten des aktuellen Stands der Technik von schützenswerten Netzwerken und Systemen.

In diesem Online-Seminar erhalten Sie einen Überblick zu den aktuell zu beachtenden Herausforderungen der IT-Sicherheit und lernen diese in Ihrer Tätigkeit zu identifizieren und zu adressieren.

Inhalte:

  • Aktuelle Schwachstellen, Angriffe und Patches und deren Auswirkungen auf:
  • Netzwerksicherheit
  • Authentifizierung
  • Zugangs- und Berechtigungskontrolle
  • Firewall- und Antivirenprogramm
  • Zu ergreifende Maßnahmen und Anpassungen

Daten sind der zentrale Bezugspunkt in Behörden. Der Fokus liegt hier aber oftmals allein auf dem Datenschutz und technischen und organisatorischen Maßnahmen im Rahmen der Digitalisierung. Daten bedeuten aber weit mehr. Sie erfordern ein eigenes Recht, ein Datenrecht. Dieses entsteht gerade erst. Es geht dabei um alle Daten, nicht nur um personenbezogene Daten. Der Grund für dieses neue Datenrecht liegt in den besonderen Eigenschaften von Daten. Daten können beliebig oft vervielfacht werden, ohne dass sie verschleißen. Sie können in sehr kurzer Zeit weltweit an eine unbegrenzte Zahl von Empfängern übermittelt werden. Sie lassen sich sehr leicht verändern und auch manipulieren. Daten können auf geringem Platz in großer Menge gespeichert werden. Und vor allem: Daten haben einen großen wirtschaftlichen Wert.

Dieses Webinar gewährt einen ersten Einblick in das neue Datenrecht und die Kernfragen in den Bereichen der Verwaltung.

Sie wollen in Ihrer Behörde durch Künstliche Intelligenz (KI) unterstützte Systeme z.B. zur Korruptions- und Betrugserkennung, beim e-Recruiting, zur Gesichtserkennung, zur Nutzung von Chatbots, von Robotern, von teilautomatisierten Bussen oder Drohnen einsetzen? Sie wollen wissen, ob Sie das dürfen, worauf Sie bei der Beschaffung achten müssen und wie es mit der Haftung aussieht? In diesem Webinar erhalten Sie das nötige rechtliche KI-Basiswissen, um diese Fragen beantworten zu können. Die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen werden anhand vieler praktischer Beispiele erörtert.

Alle öffentlichen Stellen müssen ihre Websites ab 23.09.2020 mit einer “Erklärung zur Barrierefreiheit” (BFE) versehen. Voraussetzung dafür ist eine tatsächliche Bewertung der Barrierefreiheit der Website. Diese Bewertung kann durch Dritte oder als Selbstbewertung erfolgen. Die Erklärung (und die Bewertung) sind regelmäßig zu aktualisieren: Gemäß der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) des Bundes heißt das jährlich und bei wesentlichen Änderungen der Website. Das alles sind künftig Kernkompetenzen im Bereich Internet / Öffentlichkeitsarbeit. Wer Selbstbewertungen durchführen kann, entlastet zudem sein Budget.

Wie wird eine solche Bewertung durchgeführt? Wie ist ein Bewertungsbericht aufgebaut? Diese und weitere Fragen beantwortet dieses Webinar.

In diesem Webinar wird Ihr Wissen rund um die Textverarbeitung Word weiter vertieft:
  • Für die Erstellung von Serienbriefen stellt Word praktische und komfortable Funktionen zur Verfügung. Lernen Sie diese Eigenschaften kennen und Sie erstellen ohne Probleme Briefe, Umschläge, Etiketten, Emails und Visitenkarten mit individualisierten Feldern. Sie werden danach in der Lage sein, diese hilfreichen Automatismen effizient zu nutzen.
  • Sie erlernen Schnellbausteine, Format- und Dokumentvorlagen zu erstellen und Autotext/-korrektur zu nutzen, um Ihre tägliche Arbeit effektiver gestalten zu können.
  • Sie erfahren, wie Sie die Vorgaben für die Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit mit Hilfe von Word umsetzen können.
Wir empfehlen zuvor die Teilnahme am entsprechenden Grundlagen-Webinar. Dieses Webinar garantiert Ihnen einen hohen Praxisbezug. Bringen Sie eigene Problemstellungen mit, wir werden gemeinsam eine Lösung erarbeiten.

Vorkenntnisse zum BSI-Grundschutz werden nicht vorausgesetzt.

In diesem Seminar wird die komplette Vorgehensweise zur Implementierung eines Informationssicherheitsmanagements nach dem IT-Grundschutz des BSI – von der Initiierung des Sicherheitsprozesses über die Erstellung einer Sicherheitskonzeption bis hin zur Zertifizierung – anschaulich in allen Schritten vermittelt. Dazu werden die Standards 100-1 bis 100-4 und die Grundschutz-Kataloge (Bausteine, Gefährdungs- und Maßnahmenkataloge) erläutert und Tipps zur Umsetzung in der Praxis gegeben.

Das Seminar zielt nicht auf eine detaillierte Betrachtung der einzelnen Bausteine und Maßnahmen, sondern auf das Verstehen der BSI-Grundschutz-Philosophie ab. Die Teilnehmenden lernen, die Zusammenhänge zu verstehen und die einzelnen Möglichkeiten zu bewerten, um somit den BSI-Grundschutz in ihrer Institution korrekt zu implementieren. Je nach Umgebung und Schutzbedarf kann es notwendig sein, zusätzlich eine erweiterte Risikoanalyse durchzuführen. Auch solche Fälle werden anhand praktischer Beispiele besprochen.

Seminarablauf

1.Tag (10-18:00 Uhr)

  • Einleitung Informationssicherheit
  • BSI-Grundschutz – Überblick
  • BSI-Standards
  • Vorgehensweise nach BSI-Grundschutz

2.Tag (9-13:00 Uhr)

  •  IT-Grundschutz-Kompendium
Eine professionelle Präsentation ist ein Schlüssel zum Erfolg. PowerPoint ist das Tool dafür. Teilnehmende dieses Webinars erlernen die Grundlagen des wichtigen Programmes. Viele praktische Übungen runden das Webinar ab und zeigen die Einsatzmöglichkeiten von PowerPoint auf.
In diesem Webinar wird Ihr Wissen rund um die Tabellenkalkulation Excel weiter vertieft:
  • Sie lernen mit Hilfe von Funktionen in Excel Berechnungen durchzuführen und zu automatisieren. An ausgewählten Beispielen wird der grundsätzliche Umgang mit Funktionen erläutert. Anschließend sind Sie in der Lage, selbständig auch nicht besprochene Funktionen anzuwenden.
  • Eine professionelle Darstellung Ihrer Daten ist der erste Schritt zum Erfolg. Sie erfahren, wie Sie Ihr Zahlenmaterial klar strukturiert darstellen können.
  • Sie möchten wie ein Profi Filter und Pivot-Tabellen nutzen, um in Excel Ihre Daten auszuwerten? Mit den praxisnahen und leicht verständlichen Beschreibungen dieses Webinars gelingt Ihnen das spielend.
Wir empfehlen zuvor die Teilnahme am entsprechenden Grundlagen-Webinar. Dieses Webinar garantiert Ihnen einen hohen Praxisbezug. Bringen Sie eigene Problemstellungen mit, wir werden gemeinsam eine Lösung erarbeiten.

Juni

Verordnungen und Gesetze setzen verschiedene Richtlinien und Rahmenbedingungen für IT-Projekte. Hier gilt es Synergien zu finden. Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) und das Onlinezugangsgesetz (OZG) zusammen betrachtet sind eine Chance für Ihr Projekt! Ganzheitliche Barrierefreiheit, von Anfang an im Projekt mitbedacht und umgesetzt, verringert den Aufwand langfristig und kann gleichzeitig Grundlage für die OZG-Umsetzung sein.
Schon jetzt sollten die Anwendungen von Bund und Ländern barrierefrei sein. Sie benötigen eine Erklärung zur Barrierefreiheit und müssen erstmals zum Juni 2021 einen Bericht über den Umsetzungsstand der Barrierefreiheit abgeben und geplante Maßnahmen und Zeitpläne darstellen. OZG-Leistungen müssen bis Ende des Jahres 2022 mindestens auf der Reifegradstufe 3 angeboten werden. Das heißt, auch den Service-Standard, der für die Umsetzung des OZG entwickelt wurde, zu berücksichtigen und die entstehenden digitalen Angebote barrierefrei zu konzipieren und gestalten.

Und genau an dieser Stelle lassen sich mehrere Synergien finden: Bereits gewonnene Erfahrungen können Sie für die Umsetzung der OZG wiederverwenden und umgekehrt. Barrierefreiheit von Anfang an mitbedacht und umgesetzt, bedeutet für Ihr Projekt einen Mehraufwand im einstelligen Prozentbereich und kann zugleich die Wartungs- und Betriebskosten reduzieren.

Die Beschaffer der öffentlichen Hand sind in aller Regel verpflichtet, die EVB-IT anzuwenden. Bisher steht jedoch kein Vertragsmuster für die Beschaffung von Cloud-Leistungen und ähnlichen Leistungen zur Verfügung, obwohl der Wunsch vieler Behörden, dem Markttrend folgend, dahin geht, verstärkt solche Leistungen einzukaufen.

Dieses Webinar setzt sich u.a. mit den zentralen Fragen IT-Sicherheit und Datenschutz im Zusammenhang mit Cloud-Leistungen auseinander und stellt Möglichkeiten und Grenzen der Beschaffung für verschiedene Arten von Cloud Leistungen unter diesen Aspekten dar. Dabei werden die aktuelle Rechtslage ebenso berücksichtigt wie die Beschlüsse des IT-Rats für den Bund und die des IT-Planungsrats für Bund, Länder und Kommunen.

Das Webinar zeigt außerdem die Möglichkeiten auf, wie Cloud-Leistungen mit den vorhandenen EVB-IT Vertragstypen beschafft und wie diese sinnvoll in das Vergabeverfahren integriert werden können.

In diesem Zusammenhang werden unter anderem notwendige und sinnvolle Regelungen zu technischen Fragen, z.B. Verfügbarkeit, SLA etc. sowie Preis – und Abrechnungsmodelle dargestellt und aufgezeigt, was das jeweils für die Ausgestaltung des Vergabeverfahrens bedeutet, insbesondere wie eine Vergleichbarkeit der Angebote ermöglicht werden kann.

Digitalisierung bedeutet auch einen mentalen Wandel! Ziel dieses Webinars ist es, die Auswirkungen von Digitalisierung auf Führung in der Verwaltung zu erkunden. Nach den Erfahrungen mit Corona bietet das Webinar die Chance, das Erlebte im Kontext der Digitalisierung zu sehen. Dabei werden folgende Themen in den Fokus gerückt:

  • Was zeichnet die digitale Arbeitswelt aus? Was bedeutet das für unser Verständnis von Führung und Geführt werden?
  • Welche Kompetenzen benötigen Führungskräfte in der digitalen Welt?
  • Telearbeit und mobiles Arbeiten werden beliebter, vor allem als Antwort auf Corona. Die Arbeit in Teams über mehrere Standorte hinweg nimmt zu. Wie kann die Führung auf Distanz nachhaltig gelingen?
  • Digitale Tools fördern transparentes Handeln. Das heißt das für den Dienstweg? Führt diese Transparenz zu einem Kontrollverlust für Führungskräfte?
  • Neue Mitarbeiter sind mit Facebook, Instagram und Co. groß geworden. Wie können die Medien-Kompetenzen dieser Generation in die Verwaltungspraxis integriert werden?
  • Viele Kund*innen der Verwaltung sind mit digitalen Lösungen zufrieden, andere weniger. Viele Mitarbeiter*innen sind mit Home-Office zufrieden, viele schätzen das Büro. Was bedeuten die unterschiedlichen Bedürfnisse für die Führungsrolle. Wie gelingt der Umgang mit Komplexität und Individualisierung?
  • Zusammenfassend: Wie sieht eine Führungskraft im digitalen Zeitalter aus? Welche Haltung und welche Kompetenzen sind erforderlich, um als Führungskraft in der Verwaltung Erfolg zu haben?

In den einzelnen Themenblöcken werden Praxisbeispiele präsentiert und anschließend auf ihre Praxistauglichkeit für die Dienststellen der Teilnehmenden diskutiert. So können Anregungen die eigene Führungsrolle generiert werden.

Alle öffentlichen Stellen müssen ihre Websites ab 23.09.2020 mit einer “Erklärung zur Barrierefreiheit” (BFE) versehen. Voraussetzung dafür ist eine tatsächliche Bewertung der Barrierefreiheit der Website. Diese Bewertung kann durch Dritte oder als Selbstbewertung erfolgen. Die Erklärung (und die Bewertung) sind regelmäßig zu aktualisieren: Gemäß der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) des Bundes heißt das jährlich und bei wesentlichen Änderungen der Website. Das alles sind künftig Kernkompetenzen im Bereich Internet / Öffentlichkeitsarbeit. Wer Selbstbewertungen durchführen kann, entlastet zudem sein Budget.

Wie wird eine solche Bewertung durchgeführt? Wie ist ein Bewertungsbericht aufgebaut? Diese und weitere Fragen beantwortet dieses Webinar.

remote, nicht führungslos

Das ortsunabhängige Arbeiten gewinnt zunehmend an Bedeutung und nicht nur die aktuelle Corona-Krise zwingt unsere Arbeitswelt zum Umdenken. Mitarbeiter, die ihre Arbeitskraft aufgrund fehlender Kapazitäten remote zu arbeiten nicht zur Verfügung stellen können, kosten Geld. Gleichzeitig bleibt vieles an Arbeit liegen. Virtuelle Teams, also Teams, die nicht physisch zusammen sitzen und arbeiten, sind hier die Lösung.

In diesem Webinar lernen Sie, was virtuelle Teams ausmacht und wie diese funktionieren. Wir erarbeiten uns ein Anforderungsprofil an die Mitarbeiter, Ihre Organisation und mögliche technische Voraussetzungen.

Im zweiten Schritt betrachten wir die Rolle der virtuellen Führungskraft: Menschen zu führen, die einem nicht direkt gegenüber sitzen, ist eine besondere Herausforderung. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen einerseits Freiraum und Eigenverantwortung und andererseits klare Zielvorstellungen seitens der Führungskraft. In diesem Abschnitt lernen Sie, wie Sie mit Ihrem Führungsverhalten diesen Widerspruch ausgleichen können.

Zusammenarbeit ohne beisammen zu sein ist eine besondere Herausforderung. Deshalb gibt es zum Abschluss ein paar Hinweise zur Moderation virtueller Teams und Gruppen: Wie erreiche ich die stillen Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Wie bremse ich die eher Dominaten?

Angesichts angespannter Haushaltslage und leerer Kassen stellt sich zunehmend auch innerhalb der öffentlichen Hand die Frage nach einem effizienten Lizenzmanagement. Umso wichtiger wird dies angesichts immer komplexerer Lizenzmodelle der großen Hersteller von Standardsoftwareprodukten. Aufgrund weitgehend eingetretener Sättigung der Märkte mit Software erschließen sich die Softwarehersteller in den letzten Jahren neue Einnahmequellen vor allem durch immer ausgefeiltere Lizenzmodelle. Als ebenso einträglich haben die Hersteller aber auch die regelmäßige Prüfung der Einhaltung der Lizenzbedingungen erkannt. Einige Hersteller sind bereits standardmäßig zu jährlichen Audits übergegangen, weitere werden folgen. Aber auch die herstellerseitige Lizenzberatung, z. B. durch Software Advisors oder Software Asset Management Spezialisten der Hersteller, nimmt zu. Nicht immer trägt diese den tatsächlichen und vor allem den rechtlichen Gegebenheiten Rechnung – so ist kaum zu erwarten, dass ein Hersteller die rechtliche Unwirksamkeit von Regelungen in Lizenzverträgen, z. B. von Übertragungsverboten bei der Prüfung des Lizenzumfangs zu Gunsten der Behörde berücksichtigt.

Das Webinar gibt einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen der Lizenzierung von Software und die sich daraus ergebenden praktischen Fragen des Lizenzmanagements. Dabei werden aus Praxissicht auch häufig vernachlässigte Themen betrachtet, wie die Kompatibilitätsprüfung bei der Verwendung von Open-Source-Software. Die Teilnehmer sollen ebenfalls von der praktischen Erfahrung des Referenten bei Software-Audits auf beiden Seiten profitieren.

Weiteres Spezialthema ist der Umgang mit Lizenzen aus den Konditionenverträgen des Bundes mit Microsoft, aufgrund derer ein Großteil der innerhalb der öffentlichen Hand verwendeten Microsoft-Lizenzen beschafft wurde und wird.

Das Arbeiten im Homeoffice stellt Unternehmen und Verwaltungen vor neue Herausforderungen. Wie ist der Arbeitsplatz zu gestalten? Welche Maßgaben gelten für Arbeitszeit und Arbeitsort? Wie können Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz gewährleistet werden? Welche Zutritts- und Kontrollrechte haben Arbeitgeber und wie weit reicht das Direktionsrecht? Und auch der Datenschutz spielt eine zentrale Rolle: Welche Regeln gelten hier für Videokonferenzen und elektronische-Kommunikation? Dürfen private Geräte eingesetzt werden? Und welche Anforderungen stellen die Grundsätze des data-protection by design und by default? Das Seminar gibt einen Überblick über die arbeitsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Grundlagen und Fragestellungen. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen und Gesetzesänderungen und auch praktische Handlungsempfehlungen.

IT- und Netzwerk-Sicherheit – Begriffe, die oft genannt werden und unter denen sich eine Vielzahl an Facetten verbirgt. Egal ob zuhause oder im Berufsleben: Die Forderungen nach Grundkenntnissen wachsen mit der fortschreitenden Digitalisierung. Fast jeden Tag wird in den Nachrichten über Begriffe aus der Welt der IT-Sicherheit berichtet und Computernetzwerke bilden das Rückgrat unserer digitalen Infrastruktur.

Der Workshop verschafft einen aktuellen Überblick und ermöglicht, die verschiedenen Aspekte und Grundbegriffe der IT-Sicherheit kennenzulernen. Dazu zählen das Identifizieren von Schutzzielen, die Betrachtung von Angriffsmethoden und Bedrohungen sowie Schutzmechanismen, um diesen entgegenzuwirken. In praktischen Übungen wird das Gelernte demonstriert und erprobt. Darüber hinaus werden die Grundbegriffe der Netzwerksicherheit vorgestellt. Durch das Demonstrieren verschiedener Schwachstellen und Angriffsszenarien soll ein Gespür geschaffen werden, um Risiken in Netzen identifizieren zu können und diesen entgegenzuwirken. Durch eine Betrachtung aus Sicht der Angreifer und die Vorstellung gängiger Angriffswerkzeuge wird das Bewusstsein weiter geschärft. Die Angriffsszenarien und deren effektive Abwehr werden im Training demonstriert und erprobt.

Onlinebesprechungen und Telefonkonferenzen halten zunehmend Einzug in den beruflichen Alltag von Behörden. Für die Leitung stellen sie oft genug eine neue Herausforderung dar, denn der Ablauf und die Dynamik unterscheiden sich erheblich von Präsenzbesprechungen. Das Webinar verdeutlicht die Unterschiede und zeigt auf, wie die virtuellen Treffen so geplant und umgesetzt werden können, dass die gesetzten Ziele erreicht, die Teilnehmenden eingebunden und der vorgegebene Zeitrahmen eingehalten werden kann.

Die Teilnahme an Online-Meetings und Telefonkonferenzen ist für viele Mitarbeitende im öffentlichen Dienst noch keine Selbstverständlichkeit. Sie möchten sich auch im virtuellen Rahmen entsprechend beteiligen, sind aber unsicher, wie sie sich am besten verhalten und ihre Beiträge steuern. Auch die Anforderungen an die Konzentration sind in Online-Umgebungen höher als in Präsenzbesprechungen. Das Webinar greift die einzelnen Themenbereiche auf und gibt Hilfestellungen für die erfolgreiche Kommunikation in Online-Meetings und Telefonkonferenzen.

In der Präsenz erkennen Führungskräfte die Stimmung ihrer Mitarbeitenden schnell – und können Schlüsse für Arbeitsklima und Leistungsfähigkeit ebenso ziehen wie für mögliche Probleme. Sie haben die passenden Instrumente an der Hand, um den Zusammenhalt im Team zu fördern. Aber wie funktioniert das, wenn alle im Home Office sind? Wie kann ich meiner Fürsorgepflicht nachkommen, ohne in die Privatsphäre einzudringen? Wie kann ich erreichen, dass die Mitarbeitenden nicht nur zusammenarbeiten, sondern trotz der Distanz ein Gefühl der Zusammengehörigkeit entsteht? Das Webinar gibt Hinweise, wie Sie die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitenden gestalten und den Zusammenhalt im Team fördern können.

Kryptologie-Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, jedoch gute allgemeine IT-Kenntnisse.

Viele Dienste und Protokolle unterstützen von Haus aus Verschlüsselungstechniken (z.B. HTTP in Verbindung mit SSL/TLS). In anderen Fällen kann Verschlüsselung hinzukonfiguriert oder in Form eines separaten Produkts ergänzt werden. Leider ist es nicht immer trivial, sichere Verschlüsselungstechniken zu konfigurieren, da in der Regel Schlüssel bzw. Zertifikate erzeugt und Algorithmen festgelegt werden müssen. Für den korrekten Einsatz und das fehlerfreie Konfigurieren von Verschlüsselungstechnologien ist ein Grundlagenwissen im Bereich Kryptologie unerlässlich.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Kryptologie kennen. Insbesondere soll ein Grundverständnis für Methoden der Kryptografie und Kryptanalyse geschaffen werden. Dazu bekommen die Teilnehmer einen Überblick über wichtige Anwendungsfälle und Implementierungen. Insbesondere behandelt werden die Themen SSL/TLS für HTTP- und E-Mail-Transportverschlüsselung, Festplattenverschlüsselung und E-Mail-Verschlüsselung per S/MIME und OpenPGP. Auch die Grundlagen für das Aufsetzen und den Betrieb einer PKI werden besprochen.

Vorkenntnisse zum BSI-Grundschutz werden nicht vorausgesetzt.

In diesem Seminar wird die komplette Vorgehensweise zur Implementierung eines Informationssicherheitsmanagements nach dem IT-Grundschutz des BSI – von der Initiierung des Sicherheitsprozesses über die Erstellung einer Sicherheitskonzeption bis hin zur Zertifizierung – anschaulich in allen Schritten vermittelt. Dazu werden die Standards 100-1 bis 100-4 und die Grundschutz-Kataloge (Bausteine, Gefährdungs- und Maßnahmenkataloge) erläutert und Tipps zur Umsetzung in der Praxis gegeben.

Das Seminar zielt nicht auf eine detaillierte Betrachtung der einzelnen Bausteine und Maßnahmen, sondern auf das Verstehen der BSI-Grundschutz-Philosophie ab. Die Teilnehmenden lernen, die Zusammenhänge zu verstehen und die einzelnen Möglichkeiten zu bewerten, um somit den BSI-Grundschutz in ihrer Institution korrekt zu implementieren. Je nach Umgebung und Schutzbedarf kann es notwendig sein, zusätzlich eine erweiterte Risikoanalyse durchzuführen. Auch solche Fälle werden anhand praktischer Beispiele besprochen.

Seminarablauf

1.Tag (10-18:00 Uhr)

  • Einleitung Informationssicherheit
  • BSI-Grundschutz – Überblick
  • BSI-Standards
  • Vorgehensweise nach BSI-Grundschutz

2.Tag (9-13:00 Uhr)

  •  IT-Grundschutz-Kompendium
Der Vorteil agiler Methoden – eine schnelle, flexible Entwicklung, bei der Kundenwünsche jederzeit berücksichtigt werden können – kommt insbesondere bei komplexen Projekten zum Tragen. Also bei Projekten, bei denen die fachlichen und technischen Anforderungen zu Beginn gar nicht vollständig beschrieben werden können oder bei denen im Projektverlauf Anforderungsänderungen zu erwarten sind. Auch unter den Rahmenbedingungen öffentlicher Auftraggeber können agile Methoden zur Beschleunigung von Softwareentwicklungsprojekten beitragen.
Das Seminar liefert einen Überblick zu den wesentlichen Grundlagen des agilen Projektmanagements für IT-Projekte. Die Verwendung agiler Methoden wird anhand eines Praxis-Workshops erläutert und direkt umgesetzt. Erleben Sie anhand eines praktischen Beispiels die Vorteile und Herausforderungen bei der agilen Entwicklung mit Scrum, einem Vorgehensmodell der Softwaretechnik. Der Ansatz von Scrum ist empirisch, inkrementell und iterativ. Er beruht auf der Erfahrung, dass die meisten modernen Entwicklungsprojekte zu komplex sind, um durchgängig planvoll umgesetzt zu werden und auf der Erkenntnis, dass allein ständig verfügbares Feedback den Erfolg sichert.

Mehr als Optimierung von Dienstleistungen

Die fortschreitende Digitalisierung führt auch zu Veränderungen im Öffentlichen Sektor. Bürger/Innen erwarten aufgrund ihrer Erfahrungen in anderen Branchen vergleichbare Services der Verwaltung. Organisationsstrategie und Service-Leistungen müssen sich stark am Nutzer ausrichten.

Auch in der öffentlichen Verwaltung werden Effizienz, Effektivität und Differenzierung durch einzigartige Kundenerlebnisse und neuartige Services erzielt. Mit speziellen Prozessen und Methoden unterstützt Sie die Disziplin Service Design, Innovationspotentiale zu identifizieren und Serviceangebote zu gestalten, die für die Bürger/Innen attraktiv sind. Das betrifft weit mehr als die Gestaltung der technischen Lösung.

Dieses Webinar versetzt Sie in die Lage, Innovations- und Optimierungspotentiale in Ihren eigenen Dienstleistungen zu erkennen und überdurchschnittliche Kundenerlebnisse zu gestalten. Mit Service Design generieren Sie gleichzeitig Wert für Bürger/Innen und für die eigene Organisation.