Der Digitalen Staat Online lädt Sie dauerhaft zum Mitdiskutieren und Lernen von daheim oder aus dem Büro ein. Die Online-Formate unterscheiden sich in kostenfreie Veranstaltungen sowie Kongresse und hochwertige Weiterbildungsveranstaltungen mit Gebühr (letztere unter dem Button Akademie).
Ihre Teilnahme an unseren Online-Formaten ist browserbasiert möglich und wir arbeiten ausschließlich mit europäischen Technologieanbietern zusammen. So haben wir insbesondere für die öffentliche Verwaltung eine sicher nutzbare und interaktive Lösung gefunden. Parallel streamen wir live auf YouTube und Twitter.

Unsere Online-Formate unterscheiden sich anhand von drei Themenfeldern:

Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung

Hier finden sich Veranstaltungen rund um Verwaltungsmodernisierung, technisch wie kulturell. Von agilen Arbeitsweisen, innovativen Zukunftstechnologien – wie KI – in Behörden bis hin zum wichtigen Thema der IT-Sicherheit hält der Digitale Staat Online eine breite Themenvielfalt bereit.

Neben Online-Diskussionsrunden und Webinaren werden auch Web-Konferenzen und Online-Kongresse übertragen.

Next Generation Society

Unsere Gesellschaft befindet sich aufgrund der aktuellen Situation vor tiefgreifenden Veränderungen und durchläuft einen Transformationsprozess, bei dem Politik und Verwaltung Impulse geben sollen. Wir sprechen über Kulturwandel und die Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen. In der Serie “Chefgespräche – das Interview” befragen wir Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der öffentlichen Verwaltung zu aktuellen Themen.

Sicherheit und Ordnung

Bestehende Fragen rund um die innere und äußere Sicherheit sowie sicherheitsrelevante Aspekte verlangen dringend Antworten. Deutschland und Europa streben nicht nur (technische) Souveränität an. Auch die aktuelle bevölkerungspolitische und pandemische Lage geben Anlass darüber zu diskutieren. Die Reihe “Digitaler Staat Polizei 2.0“ thematisiert die innere Sicherheit, die Reihe “Digitaler Staat Online Defence“ widmet sich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Januar 2022

Termin: Donnerstag, 27. Januar 2022, 10:30 – 12:00 Uhr

Jüngste Medienberichte zeigen es deutlich: Behörden werden zunehmend Opfer von Cyberangriffen, und zwar mit fatalen Folgen – sie sind komplett lahmgelegt und können ihre Bürger-Dienste nicht mehr anbieten. Die aggressiven Angreifer, die selbst vor Krankenhäusern nicht zurückschrecken, verschaffen sich oft Zutritt über unerkannte Schwachstellen.

  • Ist Ihnen die aktuelle Gefahrenlage mit Ransomware und Co bewusst?
  • Nutzen Sie bereits Endpoint Detecion & Response Systeme?
  • Stellen Sie Dienste bereit die 24/7 erreichbar sein müssen?
  • Haben Sie bereits Notfallprozesse etabliert?
  • Erfahren Sie, wie der MTR Service von Sophos zur Unterstützung Ihrer IT-Security Maßnahmen ein wichtiger und hilfreicher Baustein sein kann.

Moderation: Paul Schubert, Redaktion, Behörden Spiegel

  • Ingo Rosenbaum, Director Public Sales, Sophos
  • Martin Weiß, Senior Sales Engineer, Sophos
Moderation: Paul Schubert, Redaktion, Behörden Spiegel Ingo Rosenbaum, Director Public Sales, Sophos Martin Weiß, Senior Sales Engineer, Sophos

Februar 2022

Termin: 04.02.2022, 13 bis 14 Uhr

Boris Pistorius (SPD) ist einer der dienstältesten Innenminister deutschlandweit. Er bringt dabei nicht nur die Innere Sicherheit in seinem eigenen Bundesland in wichtigen Punkten voran. Pistorius ist darüber hinaus Sprecher der SPD-geführten Länder („A-Länder) in der Innenministerkonferenz (IMK). Im Interview erläutert er unter anderem seine Sicht auf die Szene der Corona-Kritiker und -Leugner und erklärt, wie gegen gefälschte Impfzertifikate vorgegangen werden sollte. Außerdem widmet er sich den Themen Organisierte Kriminalität (OK) und Clan-Kriminalität.

Zwei Jahre Pandemie mit mehreren Tausend Toten und kein Ende in Sicht, Flutkatastrophen in NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen mit hunderten Opfern und Sachschäden in Milliardenhöhe, die Afrikanische Schweinepest (ASP) nach Schweine- und Vogelgrippe die nächste Tierseuche auf dem Vormarsch – dies sind nur die großen Krisen, die der Katastrophenschutz in Deutschland 2021 bewältigen musste und weiterhin bewältigt.
Die Gegenwart ist durch viele gleichzeitig stattfindende und parallellaufende Entwicklungen, die im Ergebnis in einer gefährlichen Mischung aus langandauernden Lagen, flächendeckenden Schadensgebieten und unerwarteten Aufkommen kulminieren, krisenhafter geworden. Zu den schon permanenten Herausforderungen bestehend aus mangelndem Nachwuchs, Klimawandel und menschengemachten Krisen muss der Katastrophenschutz in einer Dauerkrise eine Lage nach der nächsten abarbeiten. Trotz stetig anwachsendem Anforderungsprofil an die Kräfte aus Feuerwehr, THW, Bundeswehr, Hilfsorganisationen und Behörden bewältigen diese die Lage noch erfolgreich. Doch was muss geschehen damit dies so bleibt?
Dazu organisiert der Behörden Spiegel zum zweiten Mal den „Digitalen Katastrophenschutzkongress“. Auf diesem Kongress werden die aktuellen und drängenden Themen der Community angestoßen und diskutiert.

Termin: 10.02.2022, 10:30 Uhr – 13:00 Uhr

Keine Verwaltungsdigitalisierung ohne Cloud-Infrastruktur – zu dieser Erkenntnis ist man inzwischen auch in Deutschland weitgehend einhellig gelangt. Favorisiert wird eine Multi-Cloud-Strategie. Was genau steckt dahinter? Und wie kann dafür gesorgt werden, das Deutschland die Souveränität über diese Infrastruktur behält?

  • Was muss sie leisten? Wie kann sie aussehen?
  • Wie kann verhindert werden, dass in der Multi-Cloud nur der Microsoft-Strang (proprietär) genutzt wird?

10:30 Uhr Keynote „Multi-Cloud-Strategie“, Harald Joos, Abteilungsleiter VI „Informationstechnik“ und IT-Beauftragter, Bundesfinanzverwaltung

10:45 Uhr Keynote, Dr. Mario Walther, Partner – Public Sector Consulting, PwC

11:00 Uhr Keynote „Zusammenhang OZG und Cloud“, Ernst Bürger*, Abteilungsleiter „Digitale Verwaltung, Steuerung OZG“, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

11:15 Uhr Kaffeepause

11:30 Uhr Diskussionsrunde „Ein Multi-Cloud-Konzept für die Verwaltung – Wie kann das umgesetzt werden?“

Moderator: N.N., Behörden Spiegel

  • Harald Joos, Abteilungsleiter VI „Informationstechnik“ und IT-Beauftragter, Bundesfinanzverwaltung (BMF)
  • Ernst Bürger*, Abteilungsleiter „Digitale Verwaltung, Steuerung OZG“ Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
  • Jochim Selzer, erweiterter Sprecherkreis CCC
  • Marco Gräf, Leiter der Abteilung IV Applikationsbetrieb und kommissarisch der Abteilung VI Infrastrukturbetrieb, Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund)
  • Anna Christmann*, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
  • Dr. Mario Walther, Partner – Public Sector Consulting, PwC

*Referent/in angefragt

Termin: Mittwoch, 16. Februar, 10:00 – 14:00 Uhr

Wirksame, skalierbare und vor allem sehr schnelle Bekämpfung von gegnerischen Zielen jeder Art ist eine Grundvoraussetzung für Erfolg in der Operationsführung. Das gilt gleichermaßen für die Landes- und Bündnisverteidigung als auch für die Einsätze im Internationalen Krisenmanagement. Dabei kommt es der Truppenführerin, dem Truppenführer und letztendlich der Soldatin bzw. dem Soldaten erstmal nicht darauf an, von welcher Plattform aus ein Ziel bekämpft wird – Erfolg, Skalierbarkeit, Verhinderung ziviler Opfer und Schnelligkeit – das ist von primärer Bedeutung.

Die Streitkräftegemeinsame Taktische Feuerunterstützung (STF) ist der Verbund der Plattformen von See-, Luft-, Cyber- und Landstreitkräften, die zusammen mehr als die Summe ihrer Teile erreichen können – wenn sie denn interoperabel sind. Schnelle, medienbruchfreie und resiliente Übertragung von Aufklärungs- und Zieldaten ist der Schlüssel dafür.

Streitkräftegemeinsame taktische Feuerunterstützung bedarf deshalb der nationalen und internationalen Standardisierung. Hier ist – im Gegensatz zu vielen anderen Standardisierungsbemühungen in NATO und EU – bereits viel erreicht worden.

Im Beispiel: Bestimmte Softwareapplikationen für die Bekämpfung von Landzielen sind in der Artillerietruppe des Deutschen Heeres und auch in den Fregatten der Deutschen Marine als Bestandteil ihres jeweiligen Command- and Control-Systems implementiert worden. Oder: Im Zusammenwirken von Land- mit Luftstreitkräften ist Ziel- und Wirkungszuweisung seit langem – künftig volldigital – essenzieller Baustein der Operationsführung. Die Organisation dazu sind die Joint Fire Support Teams/Groups/Coordination Groups auf den jeweiligen militärischen Führungsebenen.

Beim Defence Day werden wir mit Experten der Teilstreitkräfte und der Industrie darstellen und untersuchen, wie sich die STF national und international entwickelt hat, welche Fähigkeitsforderungen an sie bestehen und welche Herausforderungen in der Anbindung möglichst vieler Plattformen bezüglich Wirkungsmöglichkeiten, robuster Datenübermittlung zwischen den Dimensionen Land-See-Luft-Weltraum zukünftig zu lösen sind. Die „Combat Cloud“ wird dafür einen Ansatz bieten, ebenso die Entwicklung des „Sensor-to-Shooter“ – Systems für die Streitkräfte.

Programmablauf:

10:00 Anmoderation durch Editor-in-Chief

10:05 Einführung zum Thema durch Moderator(in)

10:10 Grundsatzvortrag zur Joint Fires Organisation der Streitkräfte durch Amt für Heeresentwicklung Gruppe III 2 – Oberst Olaf Tuneke

10:40 Beitrag der Luftwaffe zur Streitkräftegemeinsamen Taktischen Feuerunterstützung durch Kommando Luftwaffe

11:10 Beitrag Industriepartner

11:30 Beitrag der Marine zur Streitkräftegemeinsamen Taktischen Feuerunterstützung durch Marinekommando Abteilung Planung,
Gruppe Fähigkeitsentwicklung – Korvettenkapitän Sven Gehle,

12:00 Mittagspause

12:30 Beitrag Industriepartner

12:50 Beitrag des Kommandos CIR zur Streitkräftegemeinsamen Taktischen Feuerunterstützung – Oberstleutnant Rüdiger Benra

13:20 Beitrag Industriepartner

13:40 Zur Ausbildung für Joint Fire Support: Beitrag der Artillerieschule – Oberst Dietmar Felber, Leiter Artillerieschule und General der Artillerietruppe,

14:10 Zusammenfassung und Ausblick durch Moderator(in)

14:20 Schlussmoderation durch Editor-in-Chief

Termin: Freitag, 18. Februar 2022, 10:30 – 12:00 Uhr

Der neue Koalitionsvertrag gibt die Marschrichtung in Sachen digitale Zukunft für die laufende Legislaturperiode vor. Im Webinar möchten Vertreter von Salesforce und IBM mit Verantwortlichen des Öffentlichen Dienstes auf Bundesebene diskutieren, welche Schwerpunkte sie setzen und wie diese operationalisiert werden.

  • Worauf fokussiert der Koalitionsvertrag bei der digitalen Zukunft?
  • Wo besteht weiterer Handlungsbedarf, welcher bisher nicht abgebildet ist?
  • Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei den Vorhaben?
  • Welche Highlights sehen IBM und Salesforce in der Umsetzung?

Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Sibylle Westermann, Area Vice President, Public Sector, Salesforce.com Germany
  • Kevin Thiele, Director Business Development, Public Sector EMEA, Salesforce.com Germany
  • Andreas Pohler, Leiter Services Bundes- und Landesbehörden, IBM Consulting
  • Christine Serrette*, Stellvertretung des Direktors, Leitung des technischen Geschäftsbereichs mit den Abteilungen II, III, IV, V und VI, Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund)
  • Stefan Latuski, CEO IT-Systemhaus, Bundesagentur für Arbeit
Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel Sibylle Westermann, Area Vice President, Public Sector, Salesforce.com Germany Kevin Thiele, Director Business Development, Public Sector EMEA, Salesforce.com Germany Andreas Pohler, Leiter Services Bundes- und Landesbehörden, IBM Consulting Christine Serrette*, Stellvertretung des Direktors, Leitung des technischen Geschäftsbereichs mit den Abteilungen II, III, IV, V und VI, Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund) Stefan Latuski, CEO IT-Systemhaus, Bundesagentur für Arbeit

Termin: Dienstag, 22. Februar 2022, 09:00 – 14:15 Uhr

Polizeien müssen im Rahmen von Ermittlungsverfahren und Sicherstellungen immer größere Datenmengen auswerten. Dies geht oftmals nicht mehr händisch, sondern nur mit technischer Unterstützung. Hier ist teilweise auch schon Künstliche Intelligenz (KI) im Einsatz. Diese kann die Ermittlerinnen und Ermittler jedoch nur unterstützen, nicht ersetzen. Die letzte Entscheidung trifft weiterhin der Mensch. Gleichwohl entlastet die KI die Beschäftigten, etwa bei der Auswertung kinderpornografischen Materials. All dies zeigt, dass der KI-Einsatz bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) wichtig und zukunftsträchtig ist.

Termin: Mittwoch, 23.02.2022, 10.30-12.00 Uhr

Deutsche und europäische Cloud-Provider werden immer stärker nachgefragt – gerade im öffentlichen Sektor. Zunehmend mehr Cloud-Anwender erkennen in der europäischen Initiative Gaia-X eine Chance, digitale Innovationen datenschutzkonform umzusetzen. Die ersten Gaia-X-Projekte sind gestartet (z.B. POSSIBLE), nun müssen sie konsequent umgesetzt werden.

Erfahren Sie in dieser Runde:

  • Warum Gaia-X der perfekte Rahmen ist, die öffentliche Hand zu digitalisieren.
  • Was IT-Entscheider konkret machen müssen, um von Gaia-X zu profitieren.
  • Was hinter dem Projekt POSSIBLE steht und wie Verwaltungen daraus Nutzen ziehen können.
  • Was in Zukunft im Rahmen von Gaia-x weiter zu erwarten ist.

Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Rainer Sträter, Head of Global Platform Hosting, IONOS
  • Steven Handgrätinger, Bereichsvorstand Public Sector, Bechtle
  • Dr. Christina Schmidt-Holtmann*, Referatsleiterin Ökosystem der Künstlichen Intelligenz, Datenverfügbarkeit, SprinD, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel Rainer Sträter, Head of Global Platform Hosting, IONOS Steven Handgrätinger, Bereichsvorstand Public Sector, Bechtle Dr. Christina Schmidt-Holtmann*, Referatsleiterin Ökosystem der Künstlichen Intelligenz, Datenverfügbarkeit, SprinD, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Termin: Freitag, 25. Februar 2022, 10:30 – 12:00 Uhr

Der bisherige Standard für E-Mail- und Dateiverschlüsselung Chiasmus ist abgekündigt und mit VS-Desktop gibt es bereits eine Nachfolgelösung. Doch wie integriert man diese Lösung in einen VS-Arbeitsplatz?

Erfahren Sie im Webinar die großen Vorteile in Bezug auf Administrations- und Betriebsaufwände sowie der sicheren Schlüsselverwaltung.

  • Was ist eine VS-NfD-konforme Datenverschlüsselung und wieso wird diese benötigt?
  • Wie funktioniert die sichere Datei- und E-Mail-Verschlüsselung mit VS-Desktop?
  • Wie integriert sich die Lösung in einen bestehenden VS-Arbeitsplatz?
  • Wie muss man sich den Administrations- und Betriebsaufwand vorstellen?
  • Wieso und wie wird eine unabsichtliche Herausgabe der Schlüssel verhindert?

Moderation: Paul Schubert, Redaktion, Behörden Spiegel

  • Clemens A. Schulz, Director Desktop Security, Rohde & Schwarz Cybersecurity
  • Stephan Model, Key Account Manager, Rohde & Schwarz Cybersecurity
Moderation: Paul Schubert, Redaktion, Behörden Spiegel Clemens A. Schulz, Director Desktop Security, Rohde & Schwarz Cybersecurity Stephan Model, Key Account Manager, Rohde & Schwarz Cybersecurity

März 2022

Termin: Donnerstag, 3. März 2022, 10:30 – 12:00 Uhr

Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Markus Gierlich, Vice President, Customer Experience Germany
  • Klaus Lenssen, Chief Security Officer (CSO), Cisco Germany

Termin: 04.03.2022, 13 bis 14 Uhr

Christian Pegel (SPD) ist der neue Innenminister Mecklenburg-Vorpommerns. Er hat das Amt von einem Christdemokraten übernommen. Das Land kennt er jedoch schon lange. Pegel war mehrere Jahre hier bereits Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung.

Im Interview erläutert er unter anderem die wichtigsten Punkte seiner Agenda im neuen Amt. Zudem wird er erklären, ob es Veränderungen in der Landespolizei geben und ob die Polizei robuster ausgestattet wird, etwa mit Distanzelektroimpulsgeräten. Des Weiteren wird er die Frage beantworten, ob es aus seiner Sicht Strafverschärfungen im Kampf gegen Angriffe auf Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte braucht.

Termin: Donnerstag, 10. März 2022, 09:00 – 14:00 Uhr

Im ersten DSO Defence Day befasste sich der Behörden Spiegel mit dem Thema „Gläsernes Gefechtsfeld – „Transparent Battlefield“. Dort wurden insbesondere neue Technologien vorgestellt, die Aufklärungs- und Informationsüberlegenheit herstellen könnten.

In unserem nächsten Defence Day am 10. März werden wir untersuchen, wie die künftigen und jetzigen fliegenden Waffensysteme der Bundeswehr zu entwickeln oder umzurüsten sind, um über resiliente Verbindungen Luft-Luft, Luft-Boden und Luft-See zu verfügen, Informationen breitbandig zu liefern, Führungsfähigkeit sicherzustellen und präzise Zielinformationen umzusetzen. Denn erst damit erhalten die Systeme ihre hohe Kampfkraft.

Zurzeit ist eine große qualitative Bandbreite der Kommunikationsfähigkeit bei den fliegenden Waffensystemen festzustellen.  Ausgehend von den klassischen Informations-Übertragungswegen UHF, FM, VHF, HF, TacSat sowie Transpondern, die Sprache und Daten in unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und Reichweite übertragen können, bilden Systeme wie Link-16 / Link-22 / das Multinational Information Distribution System bereits eine begrenzte Netzwerkfähigkeit ab. Bildverarbeitende Recce-Pods können Aufklärungsergebnisse mittels Datenrichtfunk über mehrere hundert Kilometer in Echtzeit liefern.

Multifunction Advanced Datalinks hingegen bieten große Bandbreite, geringe Latenz, Anti-Jamming-Fähigkeit und dank Phased-Array-Antennen eine hohe Richtwirkung (damit geringere Detektierbarkeit) zwischen bemannten (Kampf-) flugzeugen wie z.B. F-22 oder F-35, und zukünftig möglicherweise auch FCAS, und auch die Verbindung mit Unmanned Aerial Systems / Drohnen.

Wie die verschiedenen Möglichkeiten der Informationsversorgung dann in die zukünftige Fähigkeit einer „Combat Cloud“ für die fliegenden Waffensysteme der Bundeswehr weiterentwickelt werden sollten, steht im Schwerpunkt dieses Defence Days, der Experten aus Industrie, Militär und Forschung zusammenbringen soll.

Programmablauf (Draft):

10:00 Anmoderation durch Editor-in-Chief

10:05 Einführung zum Thema durch Moderator(in)

10:10 Die heutige Leistungsfähigkeit der Sprach- und Datenfunkverbindungen von Kampf- und Transportflugzeugen der Luftwaffe – Kommando Luftwaffe

10:40 Die heutige Interoperabilität der Hubschrauber der Landstreitkräfte mit der Luftwaffe und der NATO – Kommando Heer

11:10 Beitrag Industriepartner

11:30 Die Sprach- und Datenverbindungen der Seeluftstreitkräfte Luft-See und Luft-Luft – Marinekommando

12:00 Mittagspause

12:30 Künftiger geschätzter Leistungsbedarf (Daten, Video) der Informationsübermittlung der Sensorik der Eurodrohne und weiterer UAS – Kommando Luftwaffe

12:50 Streitkräftegemeinsame Informationsübermittlung für Führung und Aufklärung Luft-Boden, Luft-Luft, Luft-See, Lösungsansätze und Resilienz – BAAINBw

13:20 Beitrag Industriepartner

13:40 Informationsübermittlung durch Kommunikationssatelliten – Möglichkeiten und Grenzen – Kommando Weltraum oder JAPCC

14:10 Zusammenfassung und Ausblick durch Moderator(in)

14:20 Schlussmoderation durch Editor-in-Chief

Termin: Donnerstag, 10. März 2022, 10:30 – 12:00 Uhr

Über 70% der Bürgerinnen und Bürger der EU leben in Städten, die 23% aller verkehrsbedingten CO2-Emissionen generieren. Eine echte Verkehrswende erfordert Verkehrsvermeidung und -verlagerung, um Staus, schlechter Luftqualität und übermäßiger Lärmbelastung nachhaltig zu begegnen.

In diesem Webinar möchten wir darüber diskutieren:

  • Welche strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind notwendig, damit die Verkehrswende zum Wohle von Umwelt, Gesellschaft und lokaler Wirtschaft gelingen kann?
  • Ist Mikromobilität tatsächlich so nachhaltig wie oft behauptet wird? Welche Erkenntnisse gibt es bisher?
  • Wie und von wem wird Mikromobilität heute genutzt? Für wen ist das Angebot geeignet?
  • Wie gut funktioniert die Partnerschaft von Mikromobilitätsdienstleistern mit dem ÖPNV und die Integration in mobility as a service Plattformen (MaaS) bisher?
  • Können die Mobilitätsdaten der Anbieter in städtische Smart City Konzepte integriert werden?
  • Welche strukturellen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind notwendig, damit Mikromobilität sinnvoll und nachhaltig in städtische Verkehrswende-Konzepte integriert werden kann und nicht neue Herausforderungen verursacht?

Moderation: Matthias Lorenz, Redaktion, Behörden Spiegel

  • Lawrence Leuschner, CEO und Co-Founder Tier Mobility
  • N.N., Energie-Agentur GmbH dena
Moderation: Matthias Lorenz, Redaktion, Behörden Spiegel Lawrence Leuschner, CEO und Co-Founder Tier Mobility N.N., Energie-Agentur GmbH dena

Termin: 11.03.2022, 13 bis 14 Uhr

Joachim Herrmann (CSU) ist schon seit vielen Jahren Innenminister des Freistaates Bayern. Dabei verfolgt er ein klares konservatives Profil, das der Inneren Sicherheit zugutekommt. Zudem ist Herrmann derzeit Vorsitzender der Innenministerkonferenz (IMK). Des Weiteren fungiert er dort als Sprecher der unionsgeführten Bundesländer („B-Länder). Im Interview spricht der Christsoziale unter anderem über die hohe Impfquote innerhalb der Bayerischen Polizei, das Vorgehen gegen Corona-Leugner und Reichsbürger (auch in den Reihen der Polizei) sowie über das Bayerische Polizeiaufgabengesetz und die Bayerische Grenzpolizei.

Termin: Montag, 14. März 2022, 14:00 -16:00 Uhr

Die öffentliche Verwaltung braucht souveränes Handeln, um langfristig handlungsfähig zu bleiben. Die zunehmende Digitalisierung sorgt für eine größere Abhängigkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien. Um die Abhängigkeiten von nicht-europäischen Anbietern zu beseitigen und souveränes Handeln zu gewährleisten, ist die Diversifizierung und Schaffung von Software- und Hardwarelösungen notwendig. Insbesondere durch europäische Anwendungen und Open-Source-Lösungen sollen nun die bestehenden Abhängigkeiten aufgelöst werden.

14:00 Uhr Vorstellung des Zentrums für digitale Souveränität, Thomas Hoffmann*, Referatsleiter ITK2, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

14:20 Uhr Keynote, N.N.

14:35 Uhr Diskussionsrunde: Digitale Souveränität – Welche Rolle spielt Open-Source und proprietäre Software?

Moderator: Uwe Proll, Chefredakteur und Herausgeber, Behörden Spiegel

  • Prof. Dr. Peter Parycek*, Leiter des Kompetenzzentrums Öffentliche IT, Fraunhofer-Institut FOKUS
  • Dr. Gerhard Schabhüser,Vizepräsident, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • Jan Pörksen, Staatsrat und Chef, Senatskanzlei Hamburg
  • Dr. Sven Egyedy*, Chief Information Officer/Chief Technology Officer, Auswärtiges Amt
  • Daniel Mayer*, kaufmännische Leitung, Cyber-Agentur
  • Anika Krellmann, Referentin im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement, KGSt

*Referent/in angefragt

Termin: Donnerstag, 31. März 2022, 10:30 – 12:00 Uhr

Die Digitalisierung lässt die Datenmengen, mit denen die Ermittler konfrontiert sind, täglich wachsen. Ermittler und Fachleute der digitalen Forensik benötigen Lösungen, die nahezu unbegrenzt skalierbar sind und eine effektivere, standortunabhängige, kollaborative Zusammenarbeit im Team ermöglichen.

Nehmen Sie an unserem Webinar teil, um folgende Themen zu erkunden:

  • Neueste Innovationen in der digitalen Forensik einschließlich Anwendung künstlicher Intelligenz und automatisierten Abläufen
  • Einfache Integration der forensischen Software in bestehende IT-Infrastruktur
  • Standortunabhängige Zusammenarbeit mit internen wie externen Fachkräften
  • Mögliche Anwendung in der Cloud/ Hybrid Cloud unter Wahrung der Datensicherheit mittels moderner Zugangsverwaltung und Verschlüsselung
  • Eine intelligente Softwarelösung, die es ermöglicht, jede Datenlage zu durchdringen und Unternehmen und Behörden in den Bereichen Forensik, aber auch Datenschutz, Regulierung, Compliance und Prozessführung erfolgreich unterstützt.

Moderation: Behörden Spiegel

  • Jens Reumschüssel, Director of Sales DACH, Exterro
  • N.N.*, Landeskriminalamt Baden-Württemberg
Moderation: Behörden Spiegel Jens Reumschüssel, Director of Sales DACH, Exterro N.N.*, Landeskriminalamt Baden-Württemberg

April 2022

Termin: Dienstag, 12. April 2022, 10:30 – 12:30 Uhr

Bayern hat es vorgemacht. Mit dem LSI hat der Freistaat seit 2017 seine eigene Cyber-Sicherheitsbehörde. Mittlerweile ist das CyberCompetenceCenter Hessen (Hessen3C; 2019) und die CyberSicherheitsagentur Baden-Württemberg (operativer Einsatz ab 2022). Immer mehr Länder verorten das Thema der Cyber-Sicherheit nicht mehr im LKA oder im Innenministerium, sondern schaffen dafür ihre eigenen Institutionen.

  • Ist das ein Vorbild für andere Länder?
  • Wie kann der Bund bei der Cyber-Sicherheit die Länder unterstützen?
  • Welche Vorteile / Nachteile hat die föderale Bekämpfung von Cyber-Kriminalität?
  • Wie sieht die Strategie in anderen Ländern Europas aus?

10:30 Uhr Keynote „Die Rolle der ZITiS in der Cyber-Sicherheitsarchitektur: Wie kann die Handlungsfähigkeit der Sicherheitsbehörden gestärkt werden?“, Wilfried Karl, Präsident, Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich

10:50 Uhr Keynote, N.N.

11:05 Uhr Diskussionsrunde „Welchen Weg schlagen wir ein? Die Cyber-Strategie des Bundes und der Länder. Wie wird die neue Cyber-Sicherheits-Strategie organisiert?“

Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Andreas Könen*, Abteilungsleiter CI „Cyber- und IT-Sicherheit“, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
  • Prof. Dr. Claudia Eckert*, Institutsleiterin, Fraunhofer AISEC
  • Vera Lindenthal-Gold, Leiterin, Hessen CyberCompetenceCenter (Hessen3C)
  • Sven Herpig, Leiter für Internationale Cybersicherheitspolitik , Stiftung Neue Verantwortung
  • Daniel Kleffel, Präsident, Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Bayern
  • Matthias Pröfrock, Leitender Ministerialrat, Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg

*Referent/in angefragt

Mai 2022

Termin: 18. Mai 2022, 10:00 – 14:30

Corona, Flut- und Schneekatstrophen in den letzten Jahrzehnten haben es gezeigt: Die Bundeswehr nimmt bereits jetzt – in Friedenszeiten – umfassende Aufgaben im Rahmen der Amtshilfe wahr und muss sie offensichtlich auch koordinieren. Aber das ist das „leichte Ende“ der Aufgaben der Bundeswehr, die sie subsidiär leistet.

Im Falle der Landes- und Bündnisverteidigung trägt die Bundeswehr zum Schutz der Heimat bei und stellt gleichzeitig die Operations- und Führungsfähigkeit für die NATO und ihre Truppen sicher. Dieses umfasst zunächst einmal den Schutz der kritischen Infrastruktur der Bundesrepublik, dann aber auch das Offenhalten und die Funktionsfähigkeit von Häfen, zivilen und militärischen Flugplätzen, heimischen Seegebieten und des Luftraums, Verkehrsnetzen und der logistischen Unterstützung von Verstärkungskräften für die NATO.

Operationsfreiheit für das Bündnis in Deutschland zu gewährleisten – das ist dann die Kernaufgabe.
Dazu bedarf es einer funktionalen Territorialen Führungsorganisation, die die breite Spanne von Friedensaufgaben bis zur Bündnisverteidigung abdecken kann – so beschreibt es das Eckpunktepapier des Generalinspekteurs.

In diesem DSO-Defence Day wollen wir beschreiben, welche Aufgaben auf die territoriale Organisation zukommen können, wie dafür die Führungsstruktur aussehen muss und welche künftigen Aufgaben Reservistenverbände haben werden.

Programmablauf (Draft):

10:00 Anmoderation durch Editor-in-Chief

10:05 Einführung zum Thema durch Moderator(in)

10:10 Territorialverteidigung in Deutschland als Teil der Gesamtverteidigung – Vorsitzende des Vtdg-Ausschusses

10:40 Unterstützungsaufgaben Streitkräfte, Territoriale Aufgaben, Heimatschutz – BMVg FüSK II 2

11:10 Beitrag Industriepartner

11:30 Reservistenkonzeption für die Territoriale Verteidigung – Stv Generalinspekteur der Bw

12:00 Mittagspause

12:30 Exkurs: Die Jahre 2020/2021 aus Sicht des Territorialen Befehlshabers – Generalmajor Carsten Breuer

12:50 Cyber-Verteidigung als territoriale Aufgabe – Abteilungsleiter CIT im BMVg

13:20 Beitrag Industriepartner

13:40 Die Bundesrepublik Deutschland als logistische Drehscheibe für Verstärkungskräfte – Forderungen der NATO – Kdr JSEC

14:10 Zusammenfassung und Ausblick durch Moderator(in)

14:20 Schlussmoderation durch Editor-in-Chief

Juli 2022

Termin: 27. Juli 2022, 10:00-15:15 Uhr

Auf der Berliner Sicherheitskonferenz am 25. November 2021 wurde es sehr deutlich: Der im Eckpunktepapier festgelegte Auftrag an die Dimensionen Land, Luft, See, Cyber- und Informationsraum sowie in der Gesundheitsvorsorge, sogenannte „Systemhäuser“ aufzubauen, wurde in der Schlussrunde der Konferenz durch die jeweiligen Inspekteure sehr unterschiedlich ausgewertet und diskussionswürdig vorgetragen.

Die Einführung eines neuen Begriffes in der militärischen Welt bedarf genauer Definitionen, denn Ein- Eindeutigkeit der Sprache ist in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik existenziell.

Prinzipiell möchte die höchste militärische Führung durch die Systemhäuser die nachhaltige Erhöhung der Einsatzbereitschaft der Waffensysteme, die Verantwortung und Kompetenzen für Konzeption, Weiterentwicklung und Ausbildung, auch in Abhängigkeit von den Untersuchungsergebnissen zu Beschaffung und Nutzung erreichen.
Das wird auch die Bereiche für Nutzung und Betrieb, die den Dimensionen zugeordnet werden könnten, entsprechen, so das Eckpunktepapier. Dieses wird Einfluss auf die Beschaffungsorganisation haben.

Wir möchten bei diesem DSO – Defence Day untersuchen, inwieweit der Begriff „Systemhaus“ nunmehr in die Planungswelt der Streitkräfte eingegangen ist, und wie die Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche in ihren Planungen vorangeschritten sind.

Programmablauf (Draft):

10:00 Anmoderation durch Editor-in-Chief

10:05 Einführung zum Thema durch Moderator(in)

10:10 Zum Begriff „Systemhaus“ und den Erwartungen an die Planung der Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche – Abteilungsleiter Planung im BMVg

10:40 Vorstellung Systemhaus Luft – Kommando Luftwaffe

11:10 Beitrag Industriepartner

11:30 Vorstellung Systemhaus Cyber- und Informationsraum – Kommando CIR

12:00 Mittagspause

12:30 Beitrag Industriepartner

12:50 Vorstellung Systemhaus See – Marinekommando

13:20 Beitrag Industriepartner

13:40 Vorstellung Systemhaus Land – Kommando Heer

14:10 Beitrag Industriepartner

14:30 Planung eines Systemhauses Gesundheitsvorsorge Bw – Abteilungsleiter Gesundheitswesen im BMVg

15:00 Zusammenfassung und Ausblick durch Moderator(in)

15:10 Schlussmoderation durch Editor-in-Chief

September 2022

Termin: 28. September 2022, 10:00 – 15:10 Uhr

Die vorschnelle Beendigung der Mission Resolute Support in Afghanistan im August 2021 sowie die überhastete Evakuierungsoperation, aber auch Entwicklungen in MALI haben Zweifel an der bisherigen Politik für die Entsendung von Streitkräften in internationale Friedensmissionen weiter aufkommen lassen – seien sie von der EU, der NATO oder der UN geführt. Gerade nach Afghanistan haben die Führung der Bundeswehr und andere Institutionen beschlossen, eine sorgfältige militärische, aber auch zivile und politische Analyse der bisherigen Einsätze, ihres Erfolges oder auch Misserfolges anzustellen. Diese Entscheidungen wurden vor über einem Jahr getroffen, inzwischen entwickeln sich auch kleinere Einsätze weiter und sind einer Prüfung zu unterziehen.

Was nun an Analyse in einem Jahr erfolgt ist, soll bei diesem Defence Day durch Experten vorgetragen und auch diskutiert werden. Dabei greift der Behörden Spiegel dieses Thema im „Comprehensive Approach“ auf, da auch andere Ressorts vortragen werden. Die Analyse der Aktionen des zivilen Sektors von Friedensmissionen ist nämlich ebenso wichtig wie die der militärischen Operationen.

Programmablauf (Draft):

10:00 Anmoderation durch Editor-in-Chief

10:05 Einführung zum Thema durch Moderator(in)

10:10 Kurzreferat Stiftung Wissenschaft und Politik

10:25 Statement Auswärtiges Amt, StsMin Dr. Tobias Lindner oder AbtLtr S

10:40 Statement BMVg, ParlSts’rin Möller oder AbtLtr SE

10:55 Statement Vorsitzende Vtdg-Ausschuss

11:10 Kurzreferat Befh Einsatzführungskommando

11:25 Beitrag Industrie-/Wirtschaftspartner

11:40 Online-Diskussion SWP, AA, BMVg, VgAusschuss, EinsFüKdo, Industriepartner

12:40 Mittagspause

13:00 Statement BMI AbtLtr’in B

13:15 Kurzreferat GIZ

13:30 Beitrag Industrie-/Wirtschaftspartner

13:45 Statement BMZ AbtLtr 4

14:00 Zusammenfassung und Ausblick durch Moderator(in)

15:10 Schlussmoderation durch Editor-in-Chief

Dezember 2022

Termin: 14. Dezember 2022, 10:00-14:30 Uhr

Noch bis zum Jahre 2004 verfügte die Deutsche Marine über Marine-Jagdbomber des Typs PA 200 Tornado, die unter anderem mit dem Seezielflugkörper Kormoran ausgerüstet waren, und über eine einzigartige flotteneigene Luft-Luft-Betankungsmöglichkeit verfügten. Diese Fähigkeit verlieh der Marine weitreichende und sehr reaktionsfähige Wirkungsmöglichkeiten.

Die Herausforderungen für die Deutsche Marine in den Fähigkeitsdomänen Führung, Aufklärung, Wirkung und Unterstützung sind seitdem aus hiesiger Sicht gestiegen, da neben der nunmehr jahrzehntelangen kontinuierlichen Beteiligung an friedensunterstützenden Einsätzen auch die glaubwürdige und robuste Sicherheitsvorsorge für die Landes- und Bündnisverteidigung, die Durchsetzung von „Freedom of Navigation“ und z.B. auch die „Raumverantwortung für den Ostseeraum“ im Auftragsbuch stehen.
Die Seeluftstreitkräfte der Deutschen Marine müssen deshalb sowohl im „Blue Waters-Bereich als auch in den Littoral Waters die seegestützten Einheiten weitreichend und effizient unterstützen können, aber auch SAR-Aufgaben übernehmen können.

Dazu gibt es mit den Hubschraubern Sea Lion, Sea Tiger und P8-Poseidon umfangreiche Modernisierungsprogramme.
Wir wollen in diesem DSO Defence Day untersuchen, wie die künftigen taktischen und operativen Aufgaben der Seeluftstreitkräfte zu lösen sind und was auch im internationalen Verbund zu leisten sein wird.

Die Expertise hierfür liegt beim Marinekommando sowie beim Marinefliegerkommandos, Fachleute der Industrie werden unterstützen.
Die endgültige Programmgestaltung wird im Herbst 2022 veröffentlicht.

Programmablauf (Draft):

10:00 Anmoderation durch Editor-in-Chief

10:05 Einführung zum Thema durch Moderator(in)

10:10 Der Verantwortungsbereich der Deutschen Marine im Fähigkeitsprofil im globalen und europäischen Raum – Marinekommando

10:40 Fähigkeitsspektrum Überwachung großer Seegebiete – Operationsführung, Taktik und Mittel – Marinekommando

11:10 Beitrag Industriepartner zu P-3 Orion und P-8

11:30 Aufklärung und Seekriegführung aus der Luft gegen Ziele über und unter Wasser: Operationsführung, Taktik und Mittel – Marinekommando und Marinefliegerkommando

12:00 Beitrag Industriepartner zu Bordhubschrauber Lynx sowie Sea Tiger

12:20 Mittagspause

12:50 Zusammenwirken Seeluftstreitkräfte mit unbemannten Luftfahrzeugen – Manned-Unmanned-Teaming: Taktik, Zukunft und Mittel – Marinekommando und Marinefliegerkommando

13:20 Beitrag Industriepartner: UAS in der Marine

13:40 Aufgaben der Seeluftstreitkräfte für Einsatzunterstützung und SAR

14:10 Beitrag Industriepartner zu Sea King und Sea Lion

14:40 Beitrag der Luftwaffe zur Seekriegführung aus der Luft – Luftwaffenkommando

14:20 Zusammenfassung durch Moderator(in)

14:25 Abmoderation durch Editor-in-Chief