Der Digitalen Staat Online lädt Sie dauerhaft zum Mitdiskutieren und Lernen von daheim oder aus dem Büro ein. Die Online-Formate unterscheiden sich in kostenfreie Veranstaltungen sowie Kongresse und hochwertige Weiterbildungsveranstaltungen mit Gebühr (letztere unter dem Button Akademie).
Ihre Teilnahme an unseren Online-Formaten ist browserbasiert möglich und wir arbeiten ausschließlich mit europäischen Technologieanbietern zusammen. So haben wir insbesondere für die öffentliche Verwaltung eine sicher nutzbare und interaktive Lösung gefunden. Parallel streamen wir live auf YouTube und Twitter.

Unsere Online-Formate unterscheiden sich anhand von drei Themenfeldern:

Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung

Hier finden sich Veranstaltungen rund um Verwaltungsmodernisierung, technisch wie kulturell. Von agilen Arbeitsweisen, innovativen Zukunftstechnologien – wie KI – in Behörden bis hin zum wichtigen Thema der IT-Sicherheit hält der Digitale Staat Online eine breite Themenvielfalt bereit.

Neben Online-Diskussionsrunden und Webinaren werden auch Web-Konferenzen und Online-Kongresse übertragen.

Next Generation Society

Unsere Gesellschaft befindet sich aufgrund der aktuellen Situation vor tiefgreifenden Veränderungen und durchläuft einen Transformationsprozess, bei dem Politik und Verwaltung Impulse geben sollen. Wir sprechen über Kulturwandel und die Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen. In der Serie “Chefgespräche – das Interview” befragen wir Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der öffentlichen Verwaltung zu aktuellen Themen.

Sicherheit und Ordnung

Bestehende Fragen rund um die innere und äußere Sicherheit sowie sicherheitsrelevante Aspekte verlangen dringend Antworten. Deutschland und Europa streben nicht nur (technische) Souveränität an. Auch die aktuelle bevölkerungspolitische und pandemische Lage geben Anlass darüber zu diskutieren. Die Reihe “Digitaler Staat Polizei 2.0“ thematisiert die innere Sicherheit, die Reihe “Digitaler Staat Online Defence“ widmet sich der Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Oktober 2021

Die Einsätze der Koalition unter NATO-Führung in Afghanistan haben über Jahre, zuletzt auch mit der Evakuierung eindrucksvoll gezeigt, wie luftbewegliche Kräfte zur Wirkung gebracht werden können, wenn man sie in den Bereichen Führung, Aufklärung, Wirkung und Unterstützung richtig aufstellt, und Mittel bereitstehen.
Diese Fähigkeitsforderung wird durch das Eckpunktepapier der Bundesministerin der Verteidigung und des Generalsinspekteurs bekräftigt, es fordert „Kräfte der ersten Stunde“ ohne lange Vorlaufzeiten.

Vor allem luftbewegliche Infanterie und Hubschrauber sind dabei stets eine begrenzte Hochwertressource.
Kräfte und Mittel für Luftlandungen, Luftmechanisierte und luftgestützte Operationen, Lufttransportoperationen sowie für Unterstützungseinsätze müssen für die Landes- und Bündnisverteidigung und für das Krisenmanagement für NATO und EU vorgehalten werden.
Wir wollen beim DSO Defence Day am 28.10.2021 mit Experten untersuchen, über welche Kräfte und Mittel die Landstreitkräfte und Ihre Unterstützung verfügen müssen, um auch in Zukunft Überlegenheit im Gefecht zu erzielen. Dabei werden wir die Ausstattung und Ausrüstung für die luftbewegliche Infanterie der Bundeswehr sowie die Ausstattung mit leistungsfähigen Kampf-, Transport und Unterstützungshubschraubern und anderen luftgestützten Mitteln darstellen, Zukunftsprognosen abschätzen und auch in die Möglichkeiten moderner, simulationsgestützter Ausbildung schauen. Wir laden Sie ein zu dieser spannenden Analyse!

10:00 Begrüßung zum Defence Day, Uwe Proll, Chefredakteur und Herausgeber, Behörden Spiegel

10:05 Einführung in die Thematik, Generalmajor a.D. Reinhard Wolski, Behörden Spiegel

10:10 Zur Luftbeweglichkeit von Landstreitkräften, Oberstleutnant Jens Rüther, Referent Materielles Fähigkeitsmanagement, Kommando Heer

10:30 Die Möglichkeiten der Luftbeweglichkeit der Division Schnelle Kräfte, Oberst i.G. Alexander Stühmer, Division Schnelle Kräfte

10:45 Möglichkeiten des strategischen und taktischen Lufttransport von luftbeweglicher Infanterie und ihren Unterstützungskräften mit A400M und „kleiner Fläche“, Oberst i.G. Kai Ohlemacher, Kommando Luftwaffe

11:00 N.N. Industriepartner

11:15 Luftlandung im Fallschirmsprung und Absetzen von Lasten, Oberst Frank Dieter Lindstedt, Amt für Heeresentwicklung

11:30 Fähigkeitsentwicklung militärischer Drehflügler im Heer 2035+, Oberst Guido Krahl, Amt für Heeresentwicklung

11:45 Mittagspause

12:00 N.N. Industriepartner

12:15 Leistungsvermögen der heutigen Kampf-, Transport- und Unterstützungshubschrauber im Einsatz für die Landstreitkräfte, Oberst i.G. Christian Rüther, Kommando Hubschrauber

12:30 Fähigkeitsforderungen New Vertical Lift – Entwicklungslinien, Torben Schmidt, Abteilung Luft, Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

12:45 N.N. Industriepartner

13:00 Zusammenfassung und Schlussworte, Ausblick auf den nächsten Defence Day

Termin: Freitag, 29. Oktober, 10:30 – 12:00 Uhr

New Work, Quantencomputer und AI verändern die IT Security für VS-NfD-Arbeitsplätze künftig massiv. Welche Risiken bergen diese Trends? Wie sieht eine langfristige IT-Security-Strategie dafür aus? Aktuelle Lösungswege, einen Ausblick auf die Zukunft der IT Security sowie die Einladung zur Diskussion mit Experten bietet dieses Webinar.

  • Wie verändern agile Arbeitswelten wie New Work das Arbeiten?
  • Was ändert sich dadurch für die IT Security?
  • Wie sieht eine adäquate, langfristige Security-Strategie aus?
  • Was können IT-Security-Lösungen für VS-NfD dafür leisten?
  • Outlook: AI und Netzwerk-Security
  • Outlook: Postquantenkryptographie

Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Stefan Lukas Gazdag, Forscher und Kryptograph, genua GmbH
  • Steffen Ullrich, Software Engineer Research, Products and Strategy, genua GmbH
  • Gerald Richter, Geschäftsführer, ECOS TECHNOLOGY GMBH
  • Dr. Frank Laicher, Chief Information Security Officer, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW
Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel Stefan Lukas Gazdag, Forscher und Kryptograph, genua GmbH Steffen Ullrich, Software Engineer Research, Products and Strategy, genua GmbH Gerald Richter, Geschäftsführer, ECOS TECHNOLOGY GMBH Dr. Frank Laicher, Chief Information Security Officer, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW

November 2021

Termin: Donnerstag, 4. November, 10:30 – 12:00 Uhr

Was bedeutet Souveränität für Kommunen und wie müssen sie sich in einer zunehmend digitalisierten Welt aufstellen, um souverän zu handeln und zu gestalten? Konkrete Hebel zur Stärkung der Digitalen Souveränität sind beispielsweise die konsequente Forderung von Offenen Standards und der vermehrte Einsatz von Open-Source-Software (OSS) in der Öffentlichen Verwaltung.

In der Diskussion um „Digitale Souveränität und Open Source in Kommunen“ sollen unter anderem folgende Aspekte besprochen werden:

  • Beschaffung und Vergabe von OSS
  • organisatorische, personalrechtliche und finanzielle Fragestellungen
  • Entwicklung und Betrieb von Offenen Standards

Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Anika Krellmann, Referentin im Programmbereich Organisations- und Informationsmanagement, (KGSt)
  • Christian Neßlinger, Stabstelle Digitale Stadt, Stadt Meiningen
  • Heinz-Markus Gräsing*, EDV-Beauftragter, Stadt Treuchtlingen
  • Eduard Itrich*, Community Manager SCS, OSB Alliance (Open Source Business Alliance)
  • Christian Nähle, Geschäftsführung, Do- Foss Dortmunder Bürgerinitiative

*Referent angefragt

Termin: Freitag, 5. November, 10:30 – 12:00 Uhr

Während man früher auf möglichst geschlossene Systeme setzte, arbeitet man heute mit Open Source und Cloudtechnologien – vor Ort, von unterwegs aus und zum Teil sogar organisationsübergreifend. Wie gelingt es, diesen Paradigmenwechsel BSI-konform zu gestalten und die Rahmenbedingungen des Onlinezugangsgesetz zu erfüllen?

  • Onlinezugangsgesetz, hybrider Arbeitsplatz und Remote Work – wie wirken sich gesellschaftliche und politische Veränderungen auf die Rolle der IT aus?
  • Wie muss sich die IT von heute verändern, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden?
  • Erfahrungen aus der Praxis: Welche neuen Security-Bedrohungen häufen sich seit der Corona-Pandemie und wie müssen IT-Abteilungen reagieren?
  • Wie sieht eine Sicherheitsstrategie aus, die den neuen Anforderungen gerecht wird?
  • Was versteht man unter „Zero Trust“ und worin liegt das Sicherheitsparadigma?
  • Wie kann eine moderne IT-Sicherheitsarchitektur aussehen und in der Transformationsphase Sicherheit gewährleisten?
  • Was sollte geschehen um ein Zero-Trust Sicherheitsmodell als Standard in der IT der Behörden zu etablieren?

Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Thomas Treml, leitender Technologiestratege im Geschäftsbereich öffentliche Auftraggeber, Microsoft Deutschland GmbH
  • Dietmar Hilke, Fachvertrieb Cybersecurity in Bundesbehörden und in der Verteidigung, Cisco Systems
  • Dr. Gerhard Schabhüser*, Vizepräsident, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • Dr. Astrid Schumacher*, Fachbereichsleiterin Informationssicherheitsberatung und Geheimschutz, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • Reiner Schmidt, Leiter Referat 23 Sicherheitsberatung für Kommunen, Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel Thomas Treml, leitender Technologiestratege im Geschäftsbereich öffentliche Auftraggeber, Microsoft Deutschland GmbH Dietmar Hilke, Fachvertrieb Cybersecurity in Bundesbehörden und in der Verteidigung, Cisco Systems Dr. Gerhard Schabhüser*, Vizepräsident, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Dr. Astrid Schumacher*, Fachbereichsleiterin Informationssicherheitsberatung und Geheimschutz, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Reiner Schmidt, Leiter Referat 23 Sicherheitsberatung für Kommunen, Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Termin: Donnerstag, 11. November 2021, 10:00 – 11:30 Uhr

Im Zuge der Verwaltungsdigitalisierung entstehen Daten, die über den ursprünglichen Zweck des Prozesses hinaus für Analysen eingesetzt werden können. Führungsdashboards sind hier das geeignete Mittel, um sich eine aktuelle Übersicht zu verschaffen oder auch Daten auszuwerten.

Im Webinar zeigen wir

  • anhand von Controllingdaten, wie einfach Wissen mit Dashboards der Datenanalyse-Software Cadenza geschaffen wird
  • wie Sie die Digitalisierung in Ihrer Behörde mit durchgängiger Datenanalyse vorantreiben
  • wie Sie Daten für Führungsdashboards einsetzen, analysieren und nutzen können
  • wie Sie Stabscontrolling, Projekt- und Budgetcontrolling effizient mit Führungsdashboards unterstützen
  • wie Sie früher im Jahr Bescheid wissen, wie viele Mittel (Budget) noch vorhanden sind, und frühzeitig freie Mittel entdecken, um Investitionen tätigen zu können
  • wie Sie vorhandene Excel-Tabellen in Dashboards überführen
  • wie Sie Daten-Transparenz gegenüber Vorgesetzten bzw. den übergeordneten Behörden schaffen

Moderation: Marco Feldmann, Redaktion, Behörden Spiegel

  • Dr. Wassilios Kazakos, Leiter Business Development, Disy Informationssysteme GmbH
  • Dominik Kumer, Kundenberater, Disy Informationssysteme GmbH
Moderation: Marco Feldmann, Redaktion, Behörden Spiegel Dr. Wassilios Kazakos, Leiter Business Development, Disy Informationssysteme GmbH Dominik Kumer, Kundenberater, Disy Informationssysteme GmbH

Cybersicherheit im digitalen Zeitalter basiert auf Vertrauen, Vernetzung und Innovationen. Dabei ist Awareness und die frühzeitige Identifizierung von Bedrohungen von entscheidender Bedeutung. Zu diesen technischen Bedrohungen kommt, dass durch Fake-News auch demokratische Prozesse manipuliert oder zumindest bekämpft werden sollen.

Diesen und weiteren Themen widmet sich der Behörden Spiegel am 17. November 2021 im Rahmen des CyberSicherheitstages Niedersachsen. An dieser Veranstaltung kann sowohl in Präsenz im Hannover Congress Centrum wie auch online teilgenommen werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Anmeldung finden Sie unter www.sicherheitstag-niedersachsen.de.

Termin: Freitag, 19. November 2021, 10:30 – 12:00 Uhr

Mit den anhaltenden Trends zu mehr Cloud-Computing, mobilem Arbeiten und Managed Services werden IT-Architekturen nicht nur größer, sondern auch verzweigter und vielschichtiger. Mit der Komplexität nehmen auch Sicherheitsrisiken zu. Um Herr über die eigene IT zu bleiben, setzen immer mehr Organisationen auf den Zero-Trust-Ansatz.

Erfahren Sie:

  • Wie Sie interne und externe Zugriffe auf Netze, IT-Umgebungen und Applikationen beschränken, ohne Leistungsfähigkeit und Nutzerkomfort einzubüßen.
  • Wie Sie IT-Ressourcen, Prozesse und Datenflüsse im Blick behalten und damit verbundene Bedrohungen identifizieren können.
  • Welche Best Practices sich für die Einführung einer Zero-Trust-Architektur in der öffentlichen Verwaltung bewährt haben.

Moderator: Jörn Fieseler, Leiter der Berliner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Andreas Groß, Senior Manager Presales, McAfee Enterprise
  • Christian Heitmann, Senior Sales Engineer, McAfee Enterprise
  • Sebastian Artz, Bereichsleiter Cyber- & Informationssicherheit, Bitkom e.V.
Moderator: Jörn Fieseler, Leiter der Berliner Redaktion, Behörden Spiegel Andreas Groß, Senior Manager Presales, McAfee Enterprise Christian Heitmann, Senior Sales Engineer, McAfee Enterprise Sebastian Artz, Bereichsleiter Cyber- & Informationssicherheit, Bitkom e.V.

Termin: Dienstag, 30. November, 10:30 – 12:00 Uhr

Gegen unvorhersehbare Ereignisse, immer dreistere Cyberattacken, zunehmenden Fachkräftemangel und die Herausforderung des Klimawandels hilft nur eines: Resilienz. Dafür braucht es Infrastrukturen mit einfacher Architektur, die automatisiert arbeiten und redundant ausgelegt sind. Was es braucht, ist die intelligente Softwaresteuerung im Rechenzentrum.

  • warum die Hardwareabhängigkeit klassischer Rechenzentrumsinfrastrukturen Gift für Modernisierung und Innovation ist
  • warum reine Softwaresteuerung den Schlüssel für resiliente Rechenzentren im Öffentlichen Sektor darstellt
  • wie Automatisierung das Mittel der Wahl gegen den Fachkräftemangel und für eine attraktive Work-Life-Balance ist
  • wie eingebaute Funktionalitäten für Disaster Recovery, Business-Continuity und IT-Sicherheit ein Bollwerk gegen Attacken mit Ransomware und andere Cybergefahren bilden und deren negative Folgen minimieren
  • wie softwaregesteuerte Rechenzentrumsinfrastrukturen CO2-Emissionen massiv senken und vermeiden helfen

Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel

  • Dr. Markus Pleier, Field CTO EMEA, Nutanix
  • N.N., BWI
Moderation: Guido Gehrt, Leiter der Bonner Redaktion, Behörden Spiegel Dr. Markus Pleier, Field CTO EMEA, Nutanix N.N., BWI

Dezember 2021

Termin: Mittwoch, 1. Dezember 2021, 10:30 – 12:00 Uhr

Seit der Corona-Pandemie öffnen sich Büros schrittweise und Menschen arbeiten in hybriden Teams. Gleichzeitig muss die öffentlichen Hand die Umsetzung BSI-konform gestalten. Wie die großen Aufgaben schnell und sicher gemeistert werden können und wie funktionierende Lösungen aussehen, möchten wir im Rahmen der Veranstaltung aufzeigen.

  • Wie arbeiten Teams von Zuhause aus mit denen im Büro optimal zusammen?
  • Warum ist eine gute Strategie so wichtig, um die Arbeitswelt neu zu organisieren?
  • Welche Rolle spielen engagierte Führungskräfte und moderne Technologie?

Moderator: Matthias Lorenz, Redaktion, Behörden Spiegel

  • Michael Hlevnjak, Director Public Sector Germany, Citrix
  • Georg Sebald, Vertriebsleiter Bundesbehörden, Öffentliche Auftraggeber, Microsoft Deutschland
  • Duncan Rubinger, Abteilungsleiter, Abteilung RI, BDBOS
  • Dr. Thomas Kaiser, ständiger Vertreter der Leitung, Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
  • Dr. Claudia Warken, Vize-Präsidentin, Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW)
Moderator: Matthias Lorenz, Redaktion, Behörden Spiegel Michael Hlevnjak, Director Public Sector Germany, Citrix Georg Sebald, Vertriebsleiter Bundesbehörden, Öffentliche Auftraggeber, Microsoft Deutschland Duncan Rubinger, Abteilungsleiter, Abteilung RI, BDBOS Dr. Thomas Kaiser, ständiger Vertreter der Leitung, Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Dr. Claudia Warken, Vize-Präsidentin, Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW)

Termin: Dienstag, 03. Dezember, 08:55 – 13:00 Uhr

Die Marine absolviert aktuell den Sprung vom klassischen Krieg hin zu Operationen im multidimensionalen Einsatzraum. Vernetzung und EloKa erhalten dabei dieselbe Bedeutung wie Waffenwirkung oder Flugabwehr. Die große Herausforderung besteht nicht nur in der Ausrichtung auf die neuen zukünftigen Konflikte, sondern auch in der Organisation einer Teilstreitkraft, die sich vollständig im Modernisierungsprozess befindet. Dies bedeutet Altgeräte am Ende ihres Lebenszyklus neben Hochtechnologie in der Einführung. Hinzu kommen die Besonderheiten, die sich durch die See und die weiten Einsatzgebiete oftmals fernab der Heimat oder ziviler Infrastruktur ergeben sowie die Belastungen, die aus dem engen Lebensraum auf den Schiffen besonders während der Corona-Pandemie entstehen.

Der „Defence Day Marine“ wird die unterschiedlichen Facetten dieser neuen Ausrichtung beleuchten und die Auswirkungen neuer Technologien auf aktuelle und zukünftige Einsätze betrachten.

Termin: Dienstag, 14. Dezember, 10:00 – 14:00 Uhr

Eine neue Qualität im Deutschen Heer ist im Eckpunktepapier der Verteidigungsministerin und des Generalinspekteurs aufgezeigt und durch den Inspekteur des Heeres bereits in der Umsetzung befindlich: „Mittlere Kräfte“! Über fast fünf Jahrzehnte hinweg hatten die Inspekteure und Planer des Heeres diese operative Idee nicht verfolgt. Es galt die Doktrin: „Schwere Kräfte als Standbein, leichte Kräfte als Spielbein“. Deshalb auch noch im Fähigkeitsprofil 2017 die Anmeldung von zunächst zwei schweren gepanzerten Divisionen und einer leichten luftbeweglichen Division. Andere Staaten (Frankreich, USA, Großbritannien) waren bezüglich der Konzepte „Mittlere Kräfte“ immer weiter.

Es gilt aber jetzt, diese „neue Kategorie Mittlere Kräfte“ aufzustellen, auszurüsten (eine zum Teil neue Handlungslinie der Beschaffung) und auszubilden. Für die deutsche Industrie bedeutet dies, in allen Fähigkeitsdomänen Führung, Aufklärung, Wirkung und Unterstützung zeitgerecht Ideen zu präsentieren, um mittlere Kräfte erfolgreich zur Wirkung bringen zu können.
Das bedeutet vor allem die Integration radbeweglicher, aber trotzdem geschützter und hochmoderner (digitalisierter) Kampffahrzeuge, vor allem für direkte und indirekte hohe Feuerkraft. Darüber hinaus eine entsprechende Familie von Fahrzeugen für die Einsatzunterstützung.

Der Behörden Spiegel untersucht in seinem DSO – Defence Day zum Jahresschluss am 14.12.2021 den Aufbau dieser neuen Fähigkeit der Landstreitkräfte, die militärisch, politisch und rüstungstechnisch möglicherweise ein „Game Changer“ ist. Dazu werden wir – in bewährter Praxis – Experten aus Militär, Politik und Industrie einladen.

März 2022

Termin: Donnerstag, 10. März 2022, 09:00 – 14:00 Uhr

Im ersten DSO Defence Day befasste sich der Behörden Spiegel mit dem Thema „Gläsernes Gefechtsfeld – „Transparent Battlefield“. Dort wurden insbesondere neue Technologien vorgestellt, die Aufklärungs- und Informationsüberlegenheit herstellen könnten.

In unserem nächsten Defence Day am 10. März werden wir untersuchen, wie die künftigen und jetzigen fliegenden Waffensysteme der Bundeswehr zu entwickeln oder umzurüsten sind, um über resiliente Verbindungen Luft-Luft, Luft-Boden und Luft-See zu verfügen, Informationen breitbandig zu liefern, Führungsfähigkeit sicherzustellen und präzise Zielinformationen umzusetzen. Denn erst damit erhalten die Systeme ihre hohe Kampfkraft.

Zurzeit ist eine große qualitative Bandbreite der Kommunikationsfähigkeit bei den fliegenden Waffensystemen festzustellen.  Ausgehend von den klassischen Informations-Übertragungswegen UHF, FM, VHF, HF, TacSat sowie Transpondern, die Sprache und Daten in unterschiedlicher Leistungsfähigkeit und Reichweite übertragen können, bilden Systeme wie Link-16 / Link-22 / das Multinational Information Distribution System bereits eine begrenzte Netzwerkfähigkeit ab. Bildverarbeitende Recce-Pods können Aufklärungsergebnisse mittels Datenrichtfunk über mehrere hundert Kilometer in Echtzeit liefern.

Multifunction Advanced Datalinks hingegen bieten große Bandbreite, geringe Latenz, Anti-Jamming-Fähigkeit und dank Phased-Array-Antennen eine hohe Richtwirkung (damit geringere Detektierbarkeit) zwischen bemannten (Kampf-) flugzeugen wie z.B. F-22 oder F-35, und zukünftig möglicherweise auch FCAS, und auch die Verbindung mit Unmanned Aerial Systems / Drohnen.

Wie die verschiedenen Möglichkeiten der Informationsversorgung dann in die zukünftige Fähigkeit einer „Combat Cloud“ für die fliegenden Waffensysteme der Bundeswehr weiterentwickelt werden sollten, steht im Schwerpunkt dieses Defence Days, der Experten aus Industrie, Militär und Forschung zusammenbringen soll.