Zwischen Datenflut und Tatort | Prof. Dr. Johannes Fähndrich
Digitale Spuren verändern Ermittlungsarbeit grundlegend. Johannes Fähndrich zeigt, warum klassische Methoden im virtuellen Raum an Grenzen stoßen und neue Kompetenzen dringend notwendig sind. Er beschreibt, wie unklare Tatorte, riesige Datenmengen und fehlende Souveränität im Digitalen Ermittlungen erschweren. Gleichzeitig hinterfragt er gängige Annahmen zur KI: Statt blind auf menschliche Kontrolle zu setzen, fordert er klare Regeln für Ziele und Handlungsspielräume intelligenter Systeme. In Ausbildung und Praxis entsteht ein neues Verständnis von Spuren – nicht nur physisch, sondern digital vernetzt. Sein Einblick macht deutlich, wie stark sich Polizeiarbeit gerade neu erfindet.
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